I 14he* Maisanbau

I 14he* Maisanbau

Probleme könnten durch zu viel Maisanbau entstehen. Der Maisanbau in unserem Land dient aber weniger der Beseitigung des Hungers. Viele Menschen auf dieser Erde hungern, wir aber bauen aber deshalb immer mehr Mais an, weil das momentan Profit bringt. Ein Nahrungsmittel wird in Energie umgewandelt. Dabei hat es mit den Biogasanlagen ganz harmlos angefangen. Damals hieß es, mit dieser Methode könne man die nicht mehr anders verwertbaren Restprodukte, die in der Landwirtschaft anfallen, zur Energiegewinnung nutzen. Das klingt gut. Die Realität sieht heute aber ganz anders aus. Der Maisanbau wird forciert und das Produkt wird mit (wahrscheinlich mit für die Landwirtschaft subventioniertem Diesel) lange Strecken zur nächsten Biogasanlage transportiert. Es wird übrigens schon offen darüber nachgedacht, ob das letzte große Hochwasser im Rottal nicht mit dem vermehrten Maisanbau in Zusammenhang steht. Denn Maisanbau macht den Ackerboden hart und wasserundurchlässig. Leider sind diese Überlegungen gar nicht so abwegig. Auf der DVD und auf der Website zeige ich Bilder von den Veränderungen in der Natur.

 

1.a. Da hätte ich noch eine Aufnahme mit einem anscheinend recht malerischen Uferstreifen an einem Gewässer.

1.b. Das "Gewässer" auf dem ersten Foto ist in Wirklichkeit Regenwasser in einem Maisfeld bei Rattiszell.

Aufgenommen am 12.6.2018.

2. Ein paar Tage später, am 15.6. Die Sonne spiegelt sich im Wasser.

3. Am 19.6. habe ich das nächste Foto gemacht.

Immer noch steht das Wasser im Feld.

Die betroffenen Pflanzen sind geschädigt.

4. Auch am 26.6.18 steht noch eine Menge Wasser im Maisfeld.

5. Eine Woche später, am 2.Juli.

6. Zum Vergleich mit der allgemeinen Niederschlagsmenge:

Ein Bild von der Donau am 5.7. -

Niederwasser nach Trockenheit.

7. Am 11.7. - also gut 4 Wochen später - ist immer noch eine Wasserlache vorhanden.

8. Am 19.7. ist nur noch eine kleine Wasserpfütze übrig.

Der übrige Boden ist ausgetrocknet und hart.

9. Am 26.7. wollte ich die Beobachtung abschließen.

Zwischenzeitlich  hatte es Regen gegeben.

Abgesehen von einigen heftigen Schauern kam es Ende Juli, Anfang August zu einer anhaltenden und für die Landwirtschaft sehr schädlichen Hitzeperiode. Der Wasserspiegel der Donau sank noch weiter ab. An manchen Stellen betrug die Wassertiefe gerade noch 1,50 m. Es war absehbar, dass dieser Sommer als einer der heißesten in die Geschichte eingehen würde. Wegen dieser klimatischen Veränderungen interessierte es mich nun aber, was aus der Wasserstelle geworden war, die auf Grund der Bodenverdichtung im Bereich des Maisfeldes entstanden war.

Das Bild rechts zeigt es: Am tiefsten Punkt der früheren Wasserlache war der Boden trotz der anhaltenden Hitze der vergangenen Tage wegen einiger Regenfälle immer noch feucht.

10. Ausgetrockneter Boden

11. Der Vorgang war für mich abgeschlossen.

Interessanterweise kam es Anfang Dezember noch einmal

zu länger anhaltendem, sehnsüchtig erwarteten Regen.

Das Wasser versickerte nicht.

Jemand hatte nun Erdreich aufgeschüttet.

12. Wenige Tage war die Bodensenke endgültig mit Erdreich aufgefüllt.

Das Wasser stand jetzt als kleine Pfütze oberhalb der Aufschüttung.


1. Unterhalb von zwei anderen Maisfeldern waren nach einem sehr starken Regenguss einige Straßen von Erdreich überschwemmt worden. Die Feuerwehr musste ausrücken und die Schlammmassen entfernen.

2. Ein paar Tage danach erkennt man an einer etwas anderen Stelle noch die Reste der Schlammlawinen.

3. Auch Monate später kam es immer wieder zu kleineren Abgängen von Erdreich.

4. Der Winter bedeckte schließlich den Gehsteig mit Schnee und im nächsten Frühjahr konnte man das gleiche Bild wieder sehen. Im März 2019 kam es nach einem stärkeren Regen wieder zu Erdreichanschwemmungen von der Böschung.


Ein anderes Maisfeld, das auch einen schlechten Abfluss hat,

zeigte Anfang Dezember nach einem Regen ebenfalls,

dass der Boden nach dem Anbau dieser Frucht

sehr stark verdichtet ist und kein Wasser aufnimmt.