I 7me* KREATIVES
Zu Recht danken wir Gott für Seine Geschenke, die wir von Ihm täglich empfangen.
Wir haben über die Not der Welt gesprochen.
Die Antwort auf dieses Geschehen darf das Unrecht und das Übel nicht noch weiter verstärken.
KREATIVES müssen wir bringen.
Weine aus dem Heiligen Land
Wein wird auch im Nahen Osten angebaut. In Krisengebierten. Und manche Leute in Grenzregionen haben es schwer, ihre Produkte an die Kunden zu bringen. Im Klartext: Sie können sich von ihrer Tätigkeit kaum mehr ernähren. Als Kunden können wir ihnen eine Hilfe sein, denn hier in Deutschland können Sie Weine aus dem Heiligen Land kaufen. Sie werden überrascht sein über die nächste interessante Website. Da geht es um mehr als um Weinverkauf.
Kunst als Kulturgut Hilfe für Notleidende

Benefizkonzerte können Geld für Notleidende in der Welt zusammenbringen.
Die Noten auf dem vorherigen Bild sind eine kleine Kostbarkeit für Freunde der Kirchenmusik. Das Lied findet man im neuen Gotteslob, Ausgabe für Bayern unter der Liednummer 367. Im Gotteslob sind die primären Rechte an diesem Lied definiert. Nun hat aber jemand aus meinem Bekanntenkreis aus der einstimmigen Melodie einen vierstimmigen Satz gemacht. Den dürfen wir im Kirchenchor bei uns auch singen. Denn der Komponist hat das so gewollt und uns das Handschrift-Original geschenkt. Diese Bearbeitung ist aber so schön, dass ich sie hier vorzeigen möchte. Ich muss nur dazu sagen, dass die Rechte bei der Familie des Komponisten liegen. Es wäre also gut, wenn Sie bei mir (über die im Impressum angegebene E-Mail-Adresse) anfragen, wenn Sie mehr vorhaben sollten, als diese Bearbeitung privat zu spielen. Und weil die "Nichtmusiker" auch etwas sehen wollen, habe ich die schöne Urschrift, die allein schon Eindruck macht, in eine Winterlandschaft hineinkopiert.
Günter Holzapfel war Fußmaler und bezeichnete sich trotz seiner schweren körperlichen Behinderung selbst als sehr glücklich.
Seine Aufmerksamkeit galt ein Leben lang Dem am Kreuz, von Dem er sich geliebt wusste.
Kreative Wege in die Zukunft
Ich denke darüber nach, was wir uns von der Zukunft erwarten. Allerdings sollten wir manche Überlegungen sehr kritisch betrachten:
1. Autonomes Fahren ist ein Zauberwort, das der Autoindustrie, die in einer Sackgasse gelandet ist, neuen Auftrieb geben soll. Wozu braucht der Normalverbraucher das "selbst fahrende Auto". Bei einem gut funktionieren Bahnbetrieb ist so etwas überflüssig. Zudem steht diese Technik noch vielen, teils nicht lösbaren Problemen gegenüber. Wie Ralf Müller in einem Beitrag im Straubinger Tagblatt vom 5.9.2020 schon in der Überschrift feststellt:
Traum von selbstfahrenden Autos deutscher Provenienz weicht zusehends Ernüchterung.
Müller konstatiert: also, für den normalen privaten Autobesitzer, liege "ein starker Fokus der kommenden Jahre auf der Weiterentwicklung des Level-2-automatisierten Fahrens", heißt es bei Audi. Bei genauerem Hinsehen ist das alles andere als ehrgeizig... "Der Fahrer muss das Fahrzeug ständig beherrschen, den Verkehr im Blick behalten und haftet für Verkehrsverstöße und Schäden..." Kurzum: Autonomes Fahren - vorerst Fehlanzeige.
Es gibt Vorbilder für gute Infrastrukturen, ich kenne ein Land mit einem großen und gut strukturierten Schienennetz. Und was die Gütertransporte betrifft, auch darin ist die Schweiz ein Vorbild. Nachts sausen vor allem Güterzüge mit hoher Geschwindigkeit durch das Land. Die hervorragende Qualität der Schweizer Bundesbahn ist sprichwörtlich. Pünktlichkeit und große Sicherheitsabstände zwischen den Zügen, viele Verbindungen ohne lange Umsteigezeiten und eine hervorragende Technik lassen die „SBB“ einzigartig dastehen. Man könnte es auch so sagen: Schienen sind gute Wege.

Und wenn es darum geht, einen Eisenbahntunnel zu bauen, dann funktioniert das unter Einhaltung des Zeitplans. Wenn ich da an unseren Hauptstadt-Flughafen denke, dann schwindelt mir. Irgendwie machen die Eidgenossen wohl manches besser, ja viel besser.
Wir als Nachbarn sind nicht sehr glücklich, weil es für uns recht teuer geworden ist, in die Schweiz zu reisen. Man hat in der Schweiz eine andere - und ich vermute - eine bessere Geldpolitik als in der EU. Die Menschen in diesem Land werden sehr gut bezahlt. Dafür sind Handelswaren teurer als bei uns. Man müsste mal die Volkswirtschaftler befragen, ob das den Schweizern hilft, ihre Währung stabil zu halten. Aber eigentlich brauchen wir da gar nicht nachzufragen. Es dürfte klar sein, dass man uns gerade hier um einiges voraus ist. Wie Herr Sinn (der frühere Präsident des Ifo-Institutes für Wirtschaftsforschung) erklärte, hat sich bei uns die umlaufende Geldmenge von 2008 bis 2012 verfünffacht. Kann das gut gehen?
Vielleicht kann man das als Laie so sagen: Das Wertgefälle zwischen hochwertigen Gütern und minderwertiger Ramschware wird durch eine solche Geldpolitik besser abgebildet. Im Übrigen wird der Volkswille in der Schweiz sehr gut umgesetzt. Immer wieder gibt es Volksbegehren. Für alle Themen. Dadurch ist es möglich, den Willen der Bürger in die Arbeit der Regierung einfließen lassen. Umgekehrt ergibt sich dadurch ein starkes Heimat- und Gemeinschaftsgefühl. Die Bürger in der Schweiz erfahren sich selbst als Patrioten.

Wenn wir bei uns über Politikverdrossenheit diskutieren, dann sollten sich die Verantwortlichen mal überlegen, ob solche Maßnahmen wie die Unterstützung der Automobilindustrie überhaupt vom Volk gewollt sind. Nein, das Bonbon war gedacht für die Auto-Industrie. Allerdings hat sich gezeigt, dass die Autoindustrie für diesen Dienst damit gedankt hat, dass sie den Autokäufern in der Zwischenzeit große Lasten aufgebürdet hat. Vielleicht ist es da nicht verkehrt, mal zu schauen, wie im kleinen Nachbarland Politik mit den Menschen und für Menschen gemacht wird. Es schadet dem Ansehen der Verantwortungsträger nicht, wenn Sie ab und zu einen Blick zu den Nachbarn wagen - oder sogar mit ihnen über Problemlösungen sprechen würden. Und die bessere Leistung wird in der Schweiz eben auch besser bezahlt. Und das ist gut so. Wenn man allerdings um jeden Preis exportieren will, weil das ja angeblich so gut für die Wirtschaft ist, dann muss man mit der Welle mitschwimmen. Und Wegwerfartikel produzieren. Von der Schweiz kauft man nur, wenn die Qualität den höheren Preis rechtfertigt. Das bedeutet: Der Unternehmer in der Schweiz muss gute Ware anbieten. Es werden also Werte geschaffen.

Es hat schon seinen Grund, warum sich Bauunternehmen für Werkzeuge aus Liechtenstein entscheiden: Gute Qualität. Die Eidgenossen haben ihre Vorstellungen von redlicher Arbeit noch nicht über Bord geworfen.
Die Lüge vom unbegrenzten Wachstum könnte sich sonst nicht so lange halten, wenn auch wir etwas bewusster handeln würden. Wahrscheinlich würden wir Konsumenten dann auch gezielter einkaufen, wenn wir um die Zusammenhänge in der Wirtschaft wüssten. Das sollen wir anscheinend aber gar nicht.
So viel verstehe ich aber schon, dass dieses kleine Land mit seinen fleißigen Menschen uns einiges voraushat. Lernen wir doch von ihnen! Auch in Deutschland kann man beispielsweise Schuhe von hervorragender Qualität kaufen. Die kosten allerdings mehr bei der Anschaffung. Halten aber dafür länger als Billigware. Und hören wir endlich auf, wertvolle Wirtschaftsgüter zu verramschen! Dadurch wird nur der Müllberg noch größer.
Da hätte ich auch noch ein Video, das von der Arbeit für die gemeinsame Welt erzählt . Hat auch mit der Bahn zu tun.
Da weiß ich noch ein schönes Land, in dem man sich ernsthaft bemüht, die Natur in ihrer Ursprünglichkeit zu erhalten. Dazu zeige ich Ihnen ein paar Bilder von Südtirol.


Was hier so malerisch aussieht, ist in Wirklichkeit der Erfolg harten Arbeitens verschiedener Generationen. Die Pflege der Kulturlandschaft ist sehr aufwändig.


Für ein paar Tausend Euro können Sie eine Rundreise auf dem indischen Kontinent buchen.
Wahrscheinlich werden Sie da weitgehend ferngehalten
von den Gefahren, die vor allem von Krankheiten ausgehen.
Sie werden in klimatisierten Bussen vorbei an den Armenvierteln gefahren. In den Hotels, die für uns gut zahlende Ausländer zur Verfügung stehen, werden Sie - denke ich - einen ähnlichen Standard vorfinden wie bei uns zu Hause.
Sie werden großartige Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekommen. Selbstverständlich - Sie geben das Geld ja nicht aus, um armen Menschen zuzusehen,
sondern um die baulichen Schmuckstücke zu bewundern.
Diese Schmuckstücke müssen - ähnlich wie bei uns die Königsschlösser - für die Touristen hergerichtet und gereinigt werden. Mein Bild zeigt Arbeiter an einem Wasserbecken im Areal des Tadj Mahal.
Jetzt fragen Sie mich nicht, was das alles
mit Alternativen zu tun hat, die für uns möglich wären.
Die Bilder zeigen einfach nur, wie es anderswo zugeht.
Es bringt vielleicht ein neues Verstehen
des Lebens der Anderen.

Wasser gibt es auch bei den touristischen Attraktionen.

Wenn ich die Inhalte dieses Kapitels überfliege, so spüre ich deutlich, dass Handlungsinitiativen immer zuerst in den Köpfen unserer Mitmenschen entstanden sind oder noch entstehen. Erst in einem zweiten Schritt wird etwas realisiert. Sei es das Bahnnetz in der Schweiz, das als Antwort auf die schwierige geologische Situation des Landes zu verstehen ist oder die Tatsache, dass sich Ordensschwestern um "Bahnhofskinder" - also gestrandete Jugendliche - in Indien kümmern. Es funktioniert stets so, dass eine Situation als problematisch erkannt wird, dass Menschen über Lösungsversuche nachdenken und schließlich sie selbst oder auch andere das Handeln übernehmen. Das ist nichts Neues! - werden Sie sagen. Doch denken Sie einmal, was durch die Corona-Krise alles an kreativen Ideen aufgekommen ist und auch realisiert wurde. Im Kleinen, beim Pizzabäcker nebenan und auch im Großen, beim Flugbetrieb oder in den religiösen Einrichtungen der verschiedensten Glaubensrichtungen. Aus Betriebskonferenzen sind Video-Chats geworden.
Kreativität - gewachsen in der Not der Endlichkeit
Was ich sagen will, ist folgendes: Es findet etwas statt, wo sich das alltägliche Leben vieler Menschen aus der Not heraus auf eine andere Ebene hinbewegt. Das ist eine sehr abstrakte Ebene, die körperliche Kontakte wegen der Ansteckungsgefahr möglichst vermeidet. Man spricht zwar miteinander, aber manchmal liegen Tausende von Kilometern zwischen den Menschen, die miteinander kommunizieren. Und doch sind diese "Fernbeziehungen" Teil unseres Lebens, unseres Denkens und Handelns geworden. Es ist da in uns etwas herangewachsen, von dem wir vorher nur geahnt haben, dass so etwas möglich oder gar notwendig werden könne. In gleicher Weise hat die Krise auch die Zielrichtungen selbst in unser aller Leben beeinflusst. Heute am 28.4.2020 konnte man in der Zeitung lesen: In Wirtschaft und Politik wird der Ruf lauter, Milliardenhilfsprogramme in der Corona-Krise an Klimaschutzzielen auszurichten. Minister aus rund 30 Ländern begannen am Montag auf Einladung der Bundesregierung Gespräche dazu, wie der Kampf gegen die Pandemie mit dem gegen die Erderwärmung verbunden werden kann.
Auf weitere Einzelheiten brauche ich hier nicht einzugehen. Wenn die Gespräche erfolgreich sind, werden Sie als Bürger dieses Kontinents Europa die Konsequenzen zu spüren bekommen. Wahrscheinlich mit der Notwendigkeit von gewissen Einschränkungen, aber dafür vielleicht mit einem besseren Blick auf die Zukunft. Nun möchte ich dies alles, was ich eben beschrieben habe, auf etwas Anderes beziehen, das augenscheinlich zunächst einmal überhaupt nichts mit dieser Thematik zu tun hat. Es ist auch eher als eine Art Denkanregung zu verstehen, als Idee von etwas. Nennen wir es einfach: Freier Lauf der Gedanken. Denn Sie werden mir gleich sagen: Das ist aber von sehr weit hergeholt. Also:
Ich denke, zu dieser Entwicklung zum Abstrakten gibt es eine Parallele im Leben jedes Einzelnen.
Das Dasein besteht ja nun aus vielen konkreten Handlungen und Begegnungen. Die spielen besonders in der Kindheit und Pubertät und schließlich während unseres Arbeits- und Familienlebens natürlich eine ganz große Rolle. Das muss wohl auch so sein. Mit dem Ausstieg aus dem Beruf und dem Kleinerwerden des Kreises der uns umgebenden Menschen nehmen diese konkreten Ereignisse im Leben irgendwann weniger Raum ein. Das Leben wird von Erinnerungen und auch neuen Eindrücken gespeist, aber vieles läuft als "Kopfkino" ab. Das mag man bedauern, aber es bringt eine gewisse Muße mit sich und - so hoffen zumindest wir älteren Leute - eine gewisse Klarheit im Denken, positiv ausgedrückt: Das ist die sogenannte "Abgeklärtheit" des alten Menschen. In einem schönen Kirchenlied klingt das so: "Da sich das Herz von allem löste, was es einst liebevoll umschloss". Der Dichter lässt anklingen, was ich ausdrücken wollte.
Die Zeile aus dem Kirchenlied ist aber nur der Anfang, weiter geht es im Text mit der Aussage, dass sich der Mensch, seiner vorherigen Fähigkeiten und Kräfte nicht mehr mächtig, schließlich ganz dem Herrn hingibt. Weil es am Schluss nichts weiter geben wird, was uns wirklich hält. Am Ende dieses Daseins auf der Erde bleibt uns nur noch die Ebene des "Abstrakten", die wir in der Corona-Krise schon einmal kennengelernt haben, weil alles, was den Körper betrifft, seine Bedeutung verliert oder auch schon verloren hat. Nun ist die Frage an jeden von uns, ob wir fähig werden, diese letzte Beziehung als allein tragend zu erkennen und uns bewusst für Den entscheiden, Der auf uns wartet, weil Er uns mit Seiner Freundschaft für immer beschenken will. Da ist es gut, diese Gemeinschaft schon in der Zeit davor eingeübt zu haben. Mit anderen Worten:
Es sollte in uns - und zwar im innersten Kern - etwas heranwachsen, von dem wir erwarten können, dass wir genau das - nicht mehr und nicht weniger - in ein erlöstes Dasein hinüberretten können.
Es geht hier doch wohl um das Eigentliche, das, was wir wirklich sind, wenn wir von alledem absehen, was hier auf der Erde notwendig ist aber später nicht mehr gebraucht werden wird. Wir fragen ja schließlich nach dem, was Auferstehung besagt.
Was hat die Chance zum Auferstehen? Etwas in uns, von dem wir ahnen, dass es irgendwie wirklich, sozusagen zeitlos ist.
Mit den Worten der Dichter könnte man sagen: Die Ernte unseres Lebens. Natürlich muss das etwas Abstraktes sein, etwas, das dem Verfall nicht unterliegt, so wie es mit unserem Leib geschieht. Eben eine Realität, die sich über unseren - sagen wir es vorsichtig und ohne Abwertung - banalen Alltag hinaushebt. In das Licht, das uns auch jetzt schon liebevoll bescheint und uns sanft und trotzdem nachdrücklich den Weg weist, der für uns gut ist.
Jetzt muss ich das Ganze - um es in das richtige Licht zu rücken - noch mit einem wichtigen Wort aufwerten:
Hier geht es um das wahre "Ich".
Das erste und letzte, das uns zugehört. Hoffentlich in Liebe verbunden mit der Gemeinschaft all derer, die sich von ihrer tiefsten Sehnsucht leiten lassen und im Umfassen derjenigen, die noch unserer Hilfe auf ihrem Weg bedürfen. Und da ist auch die ganz einfach zu leistende und konkrete Hilfe gemeint, die wir im abstrakten virtuellen "Geschäftsraum Bankenwesen" leisten, indem wir da und dort ein Hemd - also etwas von unserem finanziellen Reichtum an die Ärmsten dieser Erde weitergeben, weil die meisten von uns mehr haben, als wir wirklich benötigen.