Die Überschrift dieses Kapitels in Kleinbuchstaben verweist auf das eBook. Dieser Aufsatz ist auf der Website nur gekürzt oder gar nicht zu finden.  Es macht keine große Mühe, mein eBook zu öffnen, das ich Ihnen

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VI 18edv*  GAFAM & Co.

VI 18edv*  GAFAM & Co.

Vielleicht ist in diesem Zusammenhang interessant, was in der Neuen Züricher Zeitung zu diesem Thema zu lesen war (Der Artikel "Wir halten uns für den Endpunkt der Schöpfung. Doch vielleicht ist der Mensch nur ein Zwischenwirt der Vernunft" war im Internet zu finden. Unterzeichnet von Roberto Simanowski 16.10.2020 05.30 Uhr). Hier ein kleiner Ausschnitt:

 

Die Frage der Ethik des Technischen stellt sich heute schon deswegen anders als in der Vergangenheit, weil im Falle der künstlichen Intelligenz (KI) die Gefahr gar nicht mehr nur von einer verantwortungslosen Nutzung der Erfindung ausgeht, sondern von der Erfindung selbst. Es ist möglich, dass diese ihren Schöpfern nicht wie geplant als Sklave dient, sondern sie wie ein Haustier hält, wie der Stanford-Student Sam Ginn in Gumbrechts Buch spekuliert.

 

                                                                              Das Ende der Moral

 

Der Zusammenhang zwischen KI und Ethik ist doppelt zu denken: als Ethik der Menschen im Umgang mit der Technik und als Ethik der Technik im Umgang mit den Menschen. Ersteres zielt auf die Moral derer, die die KI bestellen, programmieren und einsetzen, und enthält Schlagwörter wie Privacy, Fairness, Transparenz, Bias, Surveillance oder Biopolitik. Die Frage nach dem Verhältnis der KI zum Menschen zielt darauf, mit welchen moralischen Grundsätzen man Technik ausstattet, damit sie, sobald der Mensch sie nicht mehr kontrollieren kann, diesen nicht als Haustier, sondern als Partner betrachtet.

 

Ein zentraler Aspekt in diesem Zusammenhang ist die Willensfreiheit des Menschen, die durch die Technik, die er sich schafft, zweifach infrage gestellt wird: weil sie die Freiheit beschränkt, anders zu können, und weil der Mensch verlernt, zu wollen. Um das mal etwas verständlicher ausdrücken. Als seinerzeit die Google-Autos durch Deutschland fuhren und die Häuser fotografierten, da hatte jeder die Möglichkeit, der Darstellung seines Eigenheims zu widersprechen. Dazu musste man eine entsprechende Erklärung abgeben. Das tat ich auch und unser Haus war schließlich auf Google nicht mehr zu sehen. Die Unterlagen dazu hatte ich auch irgendwo verwahrt. Jahre später allerdings - war das Haus wieder sichtbar. Wo sollte ich Widerspruch gegen die Veröffentlichung einlegen? Ich denke, das ist typisch für einen großen Konzern, dass es praktisch für den Einzelnen gar nicht möglich ist, dem Verhalten der Großkonzerne Einhalt zu gebieten.

 

Doch für Google gibt es bald Gegenwind aus Europa. Ich stehe mit meinen Überlegungen nicht allein auf weiter Flur. Am Mittwoch, dem 16.12.2020, konnte man in der Tagespresse von einer Reihe von guten Initiativen aus Europa erfahren. Und zwar unter der schlagkräftigen Überschrift

 

                                                „Die Entmachtung der Tech-Giganten“

 

Das Thema wurde in der zweiten Zeile präzisiert: „EU will Google & Co an die Leine legen und präsentiert Pläne für „faires Internet“. In dem Artikel ging es um die Beschneidung der Marktmacht und drohende Strafen für kundenfeindliches Verhalten der großen Konzerne. Im nächsten Abschnitt darf ich schon mal auf einige sehr positive Initiativen zeigen, die manch einen unter uns überraschen.

 

Heute am 8.10.2020 bestätigt ein Blick in die Zeitung (Straubinger Zeitung), dass immer gleichzeitig Gutes und nicht Gutes im Raum stehen. Berlin ist momentan Corona-Hotspot - und das erklärt sich wohl aus dem Verhalten der Menschen in diesem Raum. Daumen nach unten - müsste man in der heute üblichen verkürzten Sprache sagen. Ein Prozess um einen Mord beginnt heute in Berlin. Hintergründe sollen aufgeklärt werden. Wer sind die Drahtzieher? Eine höchst politische Angelegenheit. Daumen hoch - wenn Wahrheit herausgefunden wird.  "Ultrareiche trotz Corona-Krise reicher". Das sollte uns Sorge machen (Einzelheiten siehe oben). 

 

In der Tageszeitung vom 26.11.2020 konnte man zwei erfreuliche Nachrichten lesen:

 

1. Neues Gesetz soll US-Konzerne ausbremsen. Binnenmarkt-Kommissar Thierry Breton und Digitalkommissarin Margrethe Vestager stellten am Mittwoch in Brüssel den Entwurf für ein neues Gesetz zur Datenkontrolle ("Data Governance Act") vor... Mit diesem Konstrukt will die EU beispielsweise Praktiken unterbinden, wie sie unter anderem auch dem weltgrößten Onlinehändler Amazon vorgeworfen werden. In der EU - aber auch in den USA - wird dem Konzern vorgehalten, er missbrauche seinen privilegierten Zugriff auf die Daten seines Marktplatzes, um eigene Produkte zu entwerfen und diese gegen erfolgreiche Bestseller von kleineren Anbietern ins Rennen zu schicken.

 

Es passt ganz gut, dass sich die EU um eine Gesetzesänderung bemüht. Unter der Überschrift "Neues Gesetz soll US-Konzerne ausbremsen" wird In der Tageszeitung vom 26.11.2020 festgestellt: Die Kommission will mit dem neuen Rechtsrahmen unter anderem sicherstellen, dass der Datenstrom nicht über US-Konzerne wie Amazon, Google oder Facebook fließt, sondern über unabhängige Datentreuhänder. Die sollen ihren Sitz in der EU haben... die Daten aber selbst nicht kommerziell nutzen... Vestager sagte..."Wir wollen Vertrauen schaffen, dass Daten im Einklang mit den europäischen Werten und Grundrechten behandelt werden." Danke, Frau Vestager. 

 

2. Lieber reparieren statt wegwerfen. Nur indirekt hat diese Initiative etwas mit den Großkonzernen zu tun. Es geht um ein neues Gesetz, das die EU-Behörden erlassen wollen. Dieses Gesetz soll beispielsweise dem weiteren Wachstum eines riesigen Müllbergs von Elektroschrott entgegenwirken. Es geht um 53 Millionen Tonnen Elektroschrott pro Jahr. Ein kleines Beispiel am Ende des Beitrags: Schon vor zehn Jahren hatten Parlament und Kommission die Hersteller aufgefordert, den ständigen Wechsel von Steckern zu beenden, sodass die Ladegeräte auch für Nachfolgeprodukte nutzbar sind. Gebracht hat das wenig bis gar nichts. Nun soll die EU-Behörde entsprechende Gesetze erlassen.

 

Am 8.6.2021 war aus der Tagespresse zu erfahren: Google zahlt in Frankreich eine vom Kartellamt verhängte Buße von 220 Millionen Euro wegen der Bevorzugung eigener Dienste bei der Zuteilung von Online-Werbeplätzen.

 

Apple

Ein möglicher Weg zur Selbstbestimmtheit

 

Wer kann es denn nun wirklich mit den "Großen Fünf" aufnehmen. Da haben wir doch gar keine Chance! Möchte man meinen. Doch ein anderes großes Unternehmen könnte es. Und bei diesen Bemühungen könnten wir uns anschließen. ich berichte hier von einem Vorstoß in die richtige Richtung von Mozilla. Positives ist von Apple zu berichten.

 

Und was hat’s gebracht? Mozilla sagt es uns selbst:  wow! Sie und mehr als 40.000 andere Mozilla Unterstützer haben sich zusammen bei Apple für mehr Datenschutz eingesetzt. Gemeinsam haben wir Apple dafür gedankt, die Sammlung von Daten für die Nutzung durch Werbetreibende zu beenden, und das Unternehmen darum gebeten, diese Änderung so schnell wie möglich umzusetzen.

 

Apple hat uns zugehört und letzte Woche bekanntgegeben, dass die Änderung des Features noch im Frühjahr eine Standardeinstellung auf iOS-Geräten wird.

 

Eines weiß ich: So und nicht anders ist es möglich, mit den Leuten zu sprechen, die an den Schalthebeln sitzen. Ohne Hass oder Hetze. Denn Sinn derartiger Initiativen muss es sein, zu überzeugen und auf Fehler aufmerksam zu machen. Danke Mozilla!

 

Ach, da wäre ja noch der Appell von Entwicklungsminister Müller. Der mahnt nämlich mit dem Blick auf das Leiden der Menschen in den Entwicklungsländern währende der Corona-Krise:

 

Aber alle Regierungen müssen ihren Beitrag leisten. Genauso Privatunternehmen, die von der Corona-Krise besonders profitieren. Ich denke da an Konzerne wie Amazon, Google, Facebook, Apple und andere. Sie machen hohe Milliardengewinne in der Krise, zahlen aber fast keine Steuern in Europa. Amazonchef Jeff Bezos ist in diesem Jahr um 70 Milliarden Dollar reicher geworden. Ich fände es angemessen, wenn sie sich an der Bewältigung der Krise beteiligten und die internationale Impfplattform COVAX mitfinanzierten.

 

*** Hören Sie gut hin, verehrte Topverdiener, es geht auch um das Weiterleben Ihrer Kinder auf einem Planeten, den wir gemeinsam behüten wollen. Vom Geld kann niemand herunterbeißen. Aber man kann viel Gutes damit tun, wie der Herr Minister meint, könnte man nämlich den Hunger auf der Welt besiegen. Welch ein Riesenchance hätten Sie da! Und in der Zukunft würde man von der Verwandlung der Mächte sprechen. Und von denen, die als Erste etwas bewegt hätten. Fangen wir doch gemeinsam damit an. Vielleicht gehen Sie ab und zu in ein Gotteshaus. Und der Gott, der für alle Menschen, für die Menschen aller Nationen und Religionen da sein will, Der hat mal gesagt: Wer zwei Hemden hat, der gebe dem eines, der keines hat. Wie viel Gutes könnten Sie doch tun, ohne dass es Ihnen wirklich weh tun würde!

 

Seitdem es Vorschrift ist, dass jeder Nutzer im Internet aufgefordert ist, sein Einverständnis abzugeben, dass der Betreiber der Website die Daten des Nutzers "weitergeben darf... und so weiter..."  kann man exakt dafür sorgen, dass in Zukunft keine Profile mehr erstellt werden. Allerdings wird das umso schwieriger, je mehr Interesse der Website-Betreiber daran hat, an unsere Daten zu kommen. Denn die sind sehr viel Geld wert. Da muss man manchmal sehr langwierige Wege auf sich nehmen, um den Datenkraken zu entgehen. Aber es funktioniert. Und je schwieriger das ist, um so sicherer dürfen Sie sein, dass ein ganz großes Interesse an Daten Ihrer Person besteht. Und wenn jeder sich die Mühe macht, sich so zu verhalten, dass die Daten nicht weiter verwertet werden, dann wird zwar ein ganzer Industriezweig von Datensammlern kein Geld mehr verdienen. Aber solche Firmen brauchen wir sowieso nicht, denn sie tragen wohl kaum zur Wertschöpfung bei.

 

Amazon

Auf dieser Site ist (war zu Beginn) gähnende Leere. Das kommt daher, dass ich keinerlei Kontakte zu Amazon habe.

 

Amazon gehört zu den "Großen". Ich kaufe allerdings gar nicht gern bei einem Konzern, von dem berichtet wird, dass die Angestellten nicht entsprechend den Maßstäben unseres Landes bezahlt werden. Vor vielen Jahren hatte ich mir mal ein Buch gekauft. Da wusste man noch nicht viel von dieser Firma. Umso erstaunter war ich über folgende Internetseite, die ich bei der Suche nach meiner eigenen Website fand. Als ich "heimat-ndb" in die Suchmaschine eingeben hatte, kam ich auf folgende Website:

 

https://www.amazon.de/Heimat-Bildern-Erzählungen-Krätzschmar-Niederbayern/dp/3982156297

Heimat - unser Leben - unser Glaube / in Bildern und Erzählungen von Manfred Krätzschmar: Heimat - unser Leben - unser Glaube / Heimat Niederbayern: ... und Bilder von Manfred Krätzschmar | Krätzschmar, Manfred | ISBN: 9783982156293 | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch Amazon.

 

Gern können Sie den Link aufmachen. Hätte ich mir gedacht. Die Anzeige war aber nach einigen Tagen aus den Suchergebnissen verschwunden. Ist interessant. Einen Kommentar erspare ich mir.

 

 

Als ich mich mal wieder (am 24.8.2021) wieder mal im Internet umsah, fand ich folgendes:

 

Selbstverständlich arbeite ich mit den von Google angebotenen Werkzeugen. Sonst hätten Sie mich im Internet gar nicht gefunden. Ich traue aber niemanden, der ein Monopol mit der dazugehörigen Macht hat. Es hat schon seinen Grund, warum man auch in der EU auf dem (langen!) Weg ist, die europäische Idee dem Marktbeherrscher entgegenzusetzen. Das ist auch richtig so, denn Machtkonzentrationen haben sich auf Dauer nur in ganz wenigen Einzelfällen als für die Allgemeinheit gut erwiesen. Konkret dazu: Das am Tegernsee gelegene "Bräustüberl" wurde, wie das so üblich ist, von Google nach dessen System bewertet. Allerdings wichen die "Berechnungen" von Google wohl etwas von der Wirklichkeit ab. Da solche Bewertungen automatisch erfolgen, wird manches vielleicht gar nicht berücksichtigt, was für eine objektive Beurteilung notwendig gewesen wäre. Kurzum, der Wirt des Bräustüberls machte deutlich, dass die abgegebenen Bewertungen von der Wirklichkeit abwichen. Nun scheint es sehr schwierig zu sein, überhaupt eine Adresse ausfindig zu machen, an die man sich in solchen Fällen wenden kann. Bei einer Klage muss man sich an den Sitz des Konzerns in den USA wenden und die Streitpunkte in englischer Sprache deutlich machen. Gar nicht so einfach! Doch der Wirt verfolgte seinen Weg, ohne sich den Mut nehmen zu lassen. Irgendwann jedoch waren die für den Wirt negativen Bewertungen aus dem Internet verschwunden. Man vermutet, dass man sich bei Google nicht auf einen Gerichtsprozess einlassen wollte, weil dies möglicherweise ein Präzedenzfall mit weitreichenden Konsequenzen für Google geworden wäre. Also ein Geschehen, das durchaus zum Nachdenken auffordert. Und daran erinnert, dass wir die Macht niemals den Computern oder irgendwelchen Konzernen überlassen dürfen. Alle IT-Möglichkeiten müssen immer die Möglichkeiten des Menschen entfalten helfen. Erst dann sind sie gut.

 

Macht kann also schlecht oder gut sein. Es kommt wohl auf den Zweck an. Ein guter Zweck ist der Schutz der Bevölkerung. Ein schlechter Zweck ist die Ausbeutung der Untergebenen. Walter Wink spricht nicht von bösen Mächten, sondern von "gefallenen" Mächten. Das ist eine Analogie zum Menschen, der eben auch ein "Gefallener" sein kann. Deshalb ist an dieser Stelle eine Erklärung notwendig. Ich selbst verstehe mich nicht als Feind von Konzernen, Staaten oder anderen Machtstrukturen. Ich bitte Sie auch, Äußerungen, die missverstanden werden könnten, mir gegenüber anzusprechen. Das werde ich umgehend ändern. Ich sehe mich in der Rolle des Mahnenden, der dazu aufruft, die Liebe zum Mitmenschen als oberste Priorität zu achten. Und das kann ich leider bei einer Reihe von Strukturen nicht erkennen. Ich erfahre mich aber als Jemand, dessen Daten in anderen Ländern gehandelt werden. Das bedeutet, dass meine Persönlichkeit zur Handelsware herabgestuft wird. Also kann ich nicht erkennen, dass die Konzerne, von denen hier die Rede ist, mir wohlgesonnen sind.

 

Nun muss noch eine Frage angeschnitten werden, die entscheidend ist: Wie kann ich mich gegen eine Macht wehren, die sich in meine ganz persönlichen Dinge einmischen will. Sich nicht als guter Freund, sondern in anderer Weise darstellt. Als Unterdrücker oder Ausbeuter. Jesus erwartet von uns, dass wir "gefallene" Mächte mit friedlichen Mitteln wieder auf einen guten Weg bringen. Gewalt lehnt er ab, weil Gewalt stets neue Gewalt mit sich bringt. Es geht also um das Sprechen miteinander. Denken Sie mal an die Geschichte, als die Pharisäer Jesus fragten, ob man dem Kaiser Zins zahlen müsse. Er ließ sich eine Münze zeigen und hieß die Zuschauer auf das Geldstück mit dem Bild des Kaisers schauen und sagte: Gebt dem Kaiser, was vom Kaiser ist und Gott, was von Gott ist.

 

Also noch einmal: Wie soll ich denn nun mit den Mächten umgehen, die - ob wir es wollen oder nicht - einfach da sind und nach eigenen Kriterien handeln, die nicht unbedingt meinen Vorstellungen entsprechen? Heißt es da auch: "Wenn dich einer auf die Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin?" Ich denke, dass wir uns dem Unrecht, wenn solches erkennbar ist, nicht ausliefern dürfen. Wir sollten beispielsweise die bei uns Eingereisten, die das Gast- und Asylrecht missbrauchen, in ihre Heimat zurückschicken. Wer gar zum Terror aufruft oder selbst Täter ist, der sollte erfahren, dass der Rechtsstaat handlungsfähig ist und sich gegen Angriffe von außen und innen zur Wehr setzt. Gegen die Menschen und Organisationen, die sich als Feinde des demokratischen Lebens darstellen, darf und muss Kante gezeigt werden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es möglich ist, in offenen Lebensformen legal an die Macht zu kommen. Wenn dann aber die erreichte Machtposition dazu missbraucht wird, die offene Gesellschaft in die Unterdrückung zu schicken, dann sollte gehandelt werden. Ich habe da auch gleich das Beispiel parat. Denken Sie daran, dass es Menschen gibt, die von den Wählern mit Macht ausgestattet wurden, dann aber später gar nicht mehr auf diese Macht verzichten wollten. Freiheit hört bekanntlich immer dort auf, wo die Freiheit des Mitmenschen anfängt. Das gilt natürlich genauso für die Konzerne.

 

Und nun zurück zu den "Mächten". Von den Herren Nemetz und Pfeffer und ihrem Buch "Prinzip Mensch" habe ich schon berichtet. Herr Pfeffer hat herausgearbeitet, dass die "KI" - ja da staunen Sie wieder über unsere neue Sprache. Mit "KI" ist künstliche Intelligenz gemeint - ich fahre fort: dass die KI tatsächlich eine Bedrohung darstellen könnte.

 

Ich denke, dass die Maschinen alle und ganz besonders die IT-Maschinen unsere Knechte sind und auch bleiben werden. Die Maschinen sind dumm wie Bohnenstroh. Denn es wird niemals möglich sein, ihnen auch nur die geringste Spur von "Seele" einzuhauchen. Die "künstliche Intelligenz" ist ein Wort, das die Menschen in vielleicht fünfzig Jahren nur noch mit einem Lächeln über unsere Generation aussprechen werden, weil wir daran glauben, dass es so etwas gäbe. Dass Maschinen vieles schneller und besser als wir können, das steht auf einem anderen Blatt. Und das ist natürlich etwas, das für uns sehr wichtig ist. Aber das hat nichts mit Intelligenz zu tun!

 

Sollte man sich doch freuen, wenn man sich im Internet wiederfindet. Ich freue mich gar nicht, wenn jemand, ohne mich zu fragen, meine Veröffentlichungen benutzt, um Reklame für seine eigenen Produkte  zu machen. Als Köder war ich gerade gut genug, denn auf der Seite, die sich hinter dieser Zeile verbarg, war nichts aber auch gar nichts von meinem Buch zu lesen. Nun bin ich aber trotzdem dankbar für das, was ich gesehen habe, hat es doch deutlich gezeigt, dass man als Einzelner gegenüber den ganz Großen überhaupt keine Chance hat und dass beim "Geldmachen" gesellschaftliche Anstandsregeln gar nichts  mehr gelten.

 

Jedes Mittel scheint recht, das irgendwie die Interessen der "Geschäftsleitung" ins rechte Licht rückten könnte. Für mich ist das eine sehr aufschlussreiche Information, die meine bisherige Auffassung über unsere gesellschaftliche Situation durchaus bestätigt. Es geht nicht einmal um einen sehr reichen Menschen, es geht darum, dass Leute wie Du und Dich, die für ihre eigene Familie wahrscheinlich liebevoll sorgen, an ihrem Arbeitsplatz durch ihr Verhalten genau das ermöglichen, was für alle anderen Menschen sehr zum Schaden sein kann, weil es die Empathie, das Miteinander, das wir alle brauchen, zerstört. Wir wollen aber nicht ausbeuten, zerstören oder vernichten, wir alle wollen und müssen als Familie zusammenstehen. Es geht auch nicht um Verteilungs-Kämpfe oder ähnliches, es geht um eine Umwandlung der gefallenen Mächte über das Wort, über die Logik der Wahrheit und der Liebe. Die Vernunft sagt uns, dass es richtig ist, für das Gemeinwohl tätig zu werden. 

 

Aber wozu habe ich mich eigentlich geärgert? Haben nicht die Manager von Amazon ein Buch als "Zugpferd" für ihre Zwecke benutzt, das genau das ausdrückt, was unser Zusammenleben bestimmen sollte? In diesem Buch heißt es: "Weg vom Konsum! Gebt Eurem Leben Sinn! Folgt Christus, Der von sich sagt, dass Er die Wahrheit, der einzig richtige Weg ist! Er ist das Leben, nicht die Belanglosigkeit der kleinen Dinge, von denen wir uns abhängig machen." Ich muss es anders sagen: Danke dafür, dass Ihr für Eure kurzsichtigen Ziele Den in den Vordergrund stellt, Der unser Tun und Denken zum Sinn führt. Und wenn Ihr die Leute mit Waren versorgt, was ist denn daran falsch? Nun, wenn andere dabei an die Wand gedrückt werden, wenn der Profit über allem steht, wenn keine gerechten Löhne gezahlt werden, dann ist das Abkehr vom Guten. Aber denken Sie mal nach, wie schnell so ein Imperium in andere Hände fallen kann. Die Strukturen bleiben oftmals bestehen, auch wenn der Kapitän ausgewechselt wird. Genauso wie auch die Mitarbeiter und die Verwalter. Vielleicht stehen Änderungen an, die auch das alles betreffen, was nicht in Ordnung ist. Ausbeutungsmodelle werden in Zukunft nicht mehr gefragt sein, weil Kunden mündig werden. Das weiß man auch in den oberen Etagen. Es gibt Wichtigeres in der Welt als Profitmachen um jeden Preis. Und das wissen wir alle. Die Kleinsten und die Größten. Und alle gehen wir den gleichen Weg. Da erscheint es mir vernünftig, miteinander zu leben und nicht gegeneinander zu arbeiten.    

 

Wenige Tag nachdem ersten(?) oben gezeigten "Beitrag" von Amazon konnte man im Straubinger Tagblatt am 16.1.2021 einen Artikel von Wolfgang Engel lesen: "Amazon will am Hafen ein Verteilzentrum bauen, als Teil einer Expansionsstrategie, die der Kunde will"

 

In diesem Aufsatz erklärt der Autor recht schön, wie das so funktioniert und kommt zu dem Schluss, den wir schon ahnten: Das Angebot kommt, wenn die Nachfrage da ist. Und da kann man nun mit einverstanden sein oder nicht. Es ist einfach so. Schließlich geht es auch um Geld und der Hafen in Straubing kann sich freuen. Das wird auch ganz deutlich so gesagt: Straubing hat ein Gewerbegebiet, an einem Hafen mit Straßen- und Bahnanbindung, ein "trimodales Güterverkehrs- und Logistikzentrum" nennt das der Fachmann. So etwas ist grundsätzlich ideal für einen Logistikbetrieb wie ein Verteilzentrum von Amazon. Und vielleicht ist es auch ganz einfach so, dass ein ZVH-Geschäftsführer versuchen muss, sein Logistikzentrum voll zu bekommen.

 

Auch das Thema Gehälter wird nicht ausgespart: Amazon selbst beschäftigt in Deutschland rund 20 000 Festangestellte. Sie verdienen laut Amazon zunächst mindestens 11,10 Euro brutto pro Stunde, nach rund zwei Jahren sollen es knapp 2500 Euro brutto im Monat sein, plus "weitere Zusatzleistungen", sagt Amazon. Die Gewerkschaften sehen das anders. "Jeff Bezos, der Präsident von Amazon ist einer der reichsten Menschen auf diesem Planeten", heißt es in einem Verdi-Statement für diese Zeitung: "Allein in der Zeit von Januar bis August 2020 hat sich sein Privatvermögen um 75 Milliarden Dollar vergrößert, gleichzeitig beschäftigt er Mitarbeiter mit Löhnen, die so niedrig sind, dass der Staat finanziell einspringen muss." Der niederbayerische Verdi-Mann Andreas Bernauer sagt: "Wir haben nichts gegen Amazon an sich. Aber dass die nicht fair bezahlen, dagegen schon" ... Betriebsratprobleme? Lohndumping? Nicht das Problem eines Kunden.

 

Den letzten Satz dieses Auszugs aus dem Artikel habe ich fett hervorgehoben, weil sozusagen zusammenfassend dargestellt wird, was heutzutage von Bedeutung ist.  Man könnte sagen, dass hier nicht nur ein Einzelproblem angesprochen sind. Nein, es wird auf eine Lücke im Verständnis dieser Welt gezeigt: Es betrifft uns alle - und da schließe ich mich durchaus mit ein - die wir mit einer gewissen Kurzsichtigkeit nur auf momentane Vorteile schauen. Langfristiges Planen und Denken und ethische Überlegungen sollten mehr Raum in der Ausbildung einnehmen. Zu dieser Sicht auf die "Dinge" gehört auch die schreckliche Vergegenständlichung der Menschen, die nur noch als Kunden, Arbeitnehmer oder politische Gegner, als Faktoren im Machtgefüge wahrgenommen werden. Es ist eine Welt, in der jeder beinahe dazu gezwungen wird, zum Wolf des Anderen zu werden. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Armen auf dieser Erde - in die letzte Ecke getrieben - auch ihre inneren Werte vergessend - sich vom Hunger getrieben, zu Taten hinreißen lassen, die neue Gegenreaktionen der "herrschenden Klasse" hervorrufen wird. Die herrschende Klasse, das sind wir. Und wir werden dann lauthals nach gerechter Bestrafung der "Unruhestifter" schreien und versuchen, mit Gewalt das wiederherzustellen, was wir als "Ordnung" in der Welt ansehen: Also so, wie es jetzt ist.  

 

Wer es genau wissen will, was es mit "Amazon" auf sich hat, der möge sich doch den Artikel im Focus vom 7.12.2019 anschauen. Auf Seite 60 gibt es genug zu lesen. Nur eines noch, das Vermögen des Besitzers ist seitdem sicherlich schon wieder ganz schön gewachsen. Als kleine Kostprobe von der Arbeitsweise des Konzerns bringe ich Ihnen jetzt einen kurzen Ausschnitt aus einem Bericht vom Handelsblatt (18.4.2021), der desaströses Verhalten von Amazon beschreibt:

Marktplatzhändler stellen Amazon vernichtendes Zeugnis aus

Von: Florian Kolf

 

In einer Umfrage machen fast 1000 kleine Händler ihrem Ärger über den Onlineriesen Luft: Ihre Artikel würden leichtfertig gesperrt – mit hohen Schäden.

 

Amazon betont gern, wie wichtig der Plattform kleine Händler sind, die über ihren Marketplace verkaufen. Immerhin stehen sie für rund 60 Prozent der verkauften Artikel auf der Plattform. „Die Kundinnen und Kunden von Amazon profitieren von der Vielfalt, die durch die Kreativität und die Energie unserer Verkaufspartner zur Auswahl steht“, schwärmt Markus Schöberl, der bei Amazon für den Marketplace verantwortlich ist.

 

Doch in der Praxis sieht das offenbar anders aus als in den Sonntagsreden. Eine Umfrage unter knapp 1000 Marketplace-Händlern, die dem Handelsblatt vorab und exklusiv vorliegt, zeigt, dass ein Großteil dieser Händler extrem unzufrieden mit Amazon ist. So antworten auf die Frage, wie partnerschaftlich sie die Zusammenarbeit mit Amazon einstufen, 60 Prozent der Befragten, von Partnerschaft könne keine Rede sein.

 

„Die Grundstimmung der Händler gegenüber Amazon ist desaströs“, resümiert Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverbands Onlinehandel (BVOH), der die Umfrage durchgeführt hat. Und das hat auch Auswirkungen für die Kunden.

Dass sie trotzdem noch auf der Plattform sind, hat einen einfachen Grund. „Viele der Händler sind wirtschaftlich abhängig vom Verkauf über Amazon, deshalb nehmen sie alle Probleme notgedrungen in Kauf“, erklärt Prothmann. Auch das belegt die Umfrage: Im Schnitt machen die befragten Händler 52,1 Prozent ihres Umsatzes über die Plattform.

 

Gibt es denn eigentlich gar nichts Gutes von Amazon zu berichten? Doch, es gibt eine Einrichtung, die von Amazon gesponsert wurde (oder noch wird). Das ist so etwas wie Archiv für elektronische Medien. Eine Riesensammlung von Veröffentlichungen. Lesen Sie selbst:

Internet Archive is a non-profit library of millions of free books, movies, software, music, websites, and more.

 

Ich kann Sie nur einladen, sich selbst ein Bild von dieser Einrichtung zu machen: https://archive.org/

 

 

Facebook

 

Facebook ist kein Einzelfall. Es gibt mehr Datensammler. Wer eine Website kreiert, der (oder sie) möchte bekannt werden. Weil er (oder sie) eine Idee vorzeigen oder ganz einfach etwas verkaufen will. Man muss an Bekanntheit gewinnen, um sich auf dem Markt der Dinge (oder der Ideen) einen Platz zu sichern. Als ganz wichtig wird erachtet, sich in „social media“ zu zeigen. Und da reicht nicht ein einmaliger guter Auftritt, nein, da sollte man unter Ausnutzung der verschiedensten Funktionen, die da geboten werden, seine Mitmenschen immer wieder auf sich aufmerksam machen. Wichtig, denn die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Dann – und nur dann – geht die Karriereleiter steil aufwärts zum Erfolg. Spätestens hier fragt man sich allerdings, ob man sich nicht selbst schon wieder irgendwie an jemanden „verkauft“? Wird die Vermarktung nicht schon wieder wichtiger als das Produkt?

 

In den „social media“ findet man ziemlich bald eine Menge "Freunde", also grundsätzlich ordentliche Leute, frühere Bekannte, mit denen man sich schriftlich über Handy usw. austauschen kann. Small talk mit der Absicht, sich selbst und seine Erzeugnisse zu präsentieren. Allerdings verstehe ich unter dem Begriff „Freund“ etwas anderes. Nämlich einen Menschen, der einem auch beisteht, wenn es einem mal nicht so gut geht. Das Wort „Freund“ ist in „social media“ entwertet. Mir kommt es vor, als würde da etwas vorgespiegelt, was gar nicht da ist. Ich bin plötzlich der Freund eines Menschen, den ich gar nicht kenne, nur weil dieser mit einem anderen befreundet ist, der wiederum einen anderen kennt… usw. Das Ganze ist gar nicht nach meinem Geschmack. Ein Freund ist doch immer etwas ganz Besonderes. Oder etwa nicht?

 

Übrigens haben die „social media“ entgegen vieler Erwartungen nicht dazu beigetragen, Konflikte in der Welt beizulegen. Leider haben sich durch die Vernetzung nur sogenannte „Echokammern“ gebildet, die Extremgruppierungen miteinander verknüpfen - und sich gegenseitig verstärken. Da ist noch viel Arbeit zu leisten, dass sich echter Teamgeist untereinander entwickelt. Warten wir es ab. Die Entwicklung sollte zu hassfreier und sinnvoller Kommunikation führen.

 

Ich bin trotzdem (also zu Beginn des Jahres 2021) bei den „social media“ zu finden. Ich denke, es ist nicht direkt verkehrt, wenn ich einfach mit dabei bin. Vielleicht ist mir aber irgendwann auch das zu viel. Vielleicht kann ich aber meine Ansichten über "social media" am besten bei diesen Unternehmen posten. Bei den social media geht es den Betreibern natürlich gar nicht um wirkliche Freundschaft untereinander. Nein, es geht um unsere Profile, die an die Industrie verkauft werden, das wissen wir alle. Facebook hat sich da in der Vergangenheit einige Schwierigkeiten eingehandelt. Anscheinend zu Recht. Und das ist nicht gut. Und noch etwas: Mich auf vorgeformte Fragen in eine Schablone pressen lassen? Nein, auch das will ich nicht. Deshalb gibt es in diesen Medien auch kaum etwas über mich zu erfahren, das nicht schon bekannt ist. Und die Armutsschere, die wir beklagen, wird durch ausgiebiges Bedienen der social media nur noch weiter auseinanderklaffen, denn - vergessen wir das nicht - da wird von einigen Leuten, die an der Spitze der sozialen Netzwerke (hört sich gut an) sitzen, ganz ganz viel Geld gescheffelt. Ist das sozial, wenn manche Menschen unter dem Motto "Soziales Netzwerk" ordentlich absahnen? Und diese Kritik kann ich auch klar aussprechen, weil ich - Gott sei Dank - in einer Demokratie leben darf, in der Netzwerke natürlich einen Platz haben sollen, dafür mögen sie sich aber auch bitte für echte Gemeinschaft einsetzen.

 

Als nächstes möchte ich ein Beispiel bringen, wie sich die Konzerne die Macht über unsere Denkweisen anzueignen versuchen. Als man hörte, dass Twitter die Formulierungen des heute - am 14.1.2021 - noch amtierenden Präsidenten der USA mit einem Vermerk versehen hatten, der erkennen ließ, dass Präsident Trump die Unwahrheit sprach, konnte man meinen, das sei aber ein guter Zug von Twitter, dass dieses Netzwerk so Wahrheit und Unwahrheit kennzeichnete. Klingt doch gut. Wie sollte man auch sonst Herrn Trump endlich beibringen, dass er mit seinen Predigten vom Wahlbetrug "auf dem Holzweg" ist? Ein auf Profit ausgerichteter Geschäftsbetrieb also, der die Menschen vor großen Lügen warnt. Großartig! Oder. Nein, gar nicht großartig, sondern gar nicht gut.

 

Denn so kann man das Verhalten von Twitter auch sehen: Ein Konzern greift in die Aktionen eines "Immer-Noch-Präsidenten" ein und macht letztendlich Politik auf eigene Faust. Wahrheit von Lüge zu unterscheiden ist immer noch etwas, das nur dem Zuhörer zusteht. Wenn dies auch nicht leicht ist, diese Unterscheidung hat der Souverän - also das Volk zu treffen. Punkt. Unter diesem Aspekt stelle ich eine Überlegung vor, die Gabor Steingart angestellt und im Internet veröffentlicht hat.

 

 

Digitale Amtsenthebung - wie Digitalkonzerne mit der Verstummung von Trump nicht die Demokratie retten, sondern ihre Geschäftsmodelle.

 

Bemerkenswert ist, wie man in den social media Einfluss auf die Politik ausübt. Die Macht der Konzerne Facebook, Twitter und Co. ist so groß, dass sie meinungsbildend funktionieren können. Beispiel: Die Stummschaltung von Donald Trump. Was manche Menschen ohne weiteres Überlegen vielleicht ganz gut finden könnten, nämlich die Stummschaltung von Trump auf Twitter zeigt uns, wie social media letzten Endes hier Zensur vornehmen. Und das passt auf gar keinen Fall zur Demokratie mit dem Recht auf Redefreiheit. Ich bringe hier einen Aufsatz von Gabor Steinert, wie er bis zum 12.1.2021 im Internet zu lesen war:

 

 Gabor Steingarts Morning Briefing: Digitale Amtsenthebung

 © picture alliance / ZUMAPRESS.com

 

Aktualisiert am 11. Januar 2021, 08:31 Uhr

 

 

                                                         Eine Kolumne von Gabor Steingart

 

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

die Meinungsfreiheit ist unter die Räuber gefallen. Diese Räuber bleiben auch dann Räuber, wenn sie sich selbst dem Publikum als Samariter vorstellen.

 

Die suspendierte Meinungsfreiheit, die von Twitter, Facebook und Co. als Dienst an der Menschheit verkauft wird, setzt die westlichen Gesellschaften weiter unter Druck. Es gärt und giftelt – nun eben außerhalb der öffentlich zugänglichen Plattformen. Die Digitalkonzerne wollen mit der Verstummung von Trump nicht die Demokratie retten, sondern ihre Geschäftsmodelle. Diese zielen auf die Errichtung technologisch basierter Monopole ab.

 

Den neuen Präsidenten hofft man durch die digitale Amtsenthebung des Vorgängers milde zu stimmen. Die Öffentlichkeit soll über die wahre Absicht, die eine Gewinnerzielungsabsicht ist, getäuscht werden. Die neuen Oligarchen erleben in den Wirren von Trump-Abwahl und Capitol-Stürmung ihr Outing. Erstmals wird der autoritäre Charakter dieser digitalen Revolution für jedermann erlebbar. Eine weltweite Protestwelle kam in Gang, die vom russischen Oppositionspolitiker Alexej Nawalny über die deutsche Bundeskanzlerin bis zum "Wall Street Journal" reicht. Kanzlerin Angela Merkel ließ durch ihren Regierungssprecher ausrichten: Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit sei von elementarer Bedeutung. "Unter dem Aspekt sieht die Bundeskanzlerin es als problematisch an, dass jetzt die Konten des US-Präsidenten dauerhaft gesperrt wurden." Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire verlangte, solche Entscheidungen nicht länger Privatunternehmen zu überlassen:

 

"Die digitale Oligarchie ist eine Bedrohung für Staaten und Demokratien."

 

Alexej Nawalny schrieb auf Twitter: "Der Bann von Donald Trump auf Twitter ist ein inakzeptabler Akt von Zensur. Dieser Präzedenzfall wird von Feinden der Redefreiheit weltweit ausgenutzt werden. Auch in Russland."

 

Die Chefredaktion des "Wall Street Journals" schreibt: "Die progressive Säuberung beginnt: Der Ansturm der Tech-Konzerne gegen die Rechte wird zu mehr populistischer Wut führen."

 

Wolfgang Nowak, Ex-Geschäftsführer der Alfred Herrhausen Gesellschaft und davor Abteilungsleiter Strategie im Kanzleramt von Gerhard Schröder, ist sich sicher: "So wird die Spaltung in ,wir’ und ,die’ vertieft. In Amerika besitzen die Oligarchen mittlerweile das Meinungsmonopol."

 

Ausgerechnet die Persönlichkeiten der digitalen Gründer-Elite, die vielfach als arme Schlucker gestartet sind und heute zum Club der Milliardäre gehören, befinden sich in einem Machtrausch, der nichts Geringeres anstrebt als ein weltumspannendes Mehrfach-Monopol.

 

1. Das Meinungs-Duopol bestehend aus Facebook und Twitter umfasst mittlerweile knapp zwei Milliarden täglich aktive Nutzer und ist selbst gegenüber den reichweitenstärksten Zeitungen und Fernsehsendern ein Gigant. Die Gefahr: Der Wettstreit der Meinungen verkommt zur Farce. Meinungsfreiheit wird von den westlichen Verfassungen garantiert und von den digitalen Plattformen limitiert oder – wie im Falle von Trump – liquidiert.

 

2. Die Tech-Giganten sitzen auf einem weltweit einmaligen Datensatz: Jeden Tag gibt es auf Google 3,5 Milliarden Suchanfragen, pro Monat sind das über 100 Milliarden Anfragen. Keine einzige Behörde weltweit, nicht einmal der chinesische Staat, hat Zugang zu einem derartigen Datenschatz. Die Gefahr: Diese Daten werden zu Profilen verknüpft und für kommerzielle und politische Zwecke genutzt – oder an Dritte verkauft. Die Anreicherung von Daten mit anderen Daten ist die Kernenergie des digitalen Zeitalters.

 

3. Die Verkaufs-Maschinen dominieren mit ihren Wertschöpfungsketten in einer nie dagewesenen Weise den Handel. Allein im dritten Quartal des vergangenen Jahres erwirtschafteten die drei Konzerne Amazon, Ebay und PayPal gemeinsam einen Umsatz von 104 Milliarden Dollar und einen Gewinn von fast acht Milliarden Dollar. Die Gefahr: Der stationäre Einzelhandel hat gegenüber der organisierten Preissetzungsmacht mit ihren Bonus- und Rabattprogrammen keine Chance. Der öffentliche Raum verödet. Die Gesellschaft wandert in die virtuellen Welten ab.

 

4. Das Finanzmonster der GAFA-Konzerne (Google, Amazon, Facebook, Apple) bringt es derzeit auf eine Börsenkapitalisierung von 5,7 Billionen Dollar, was in etwa dem anderthalbfachen des deutschen Sozialprodukts entspricht. Gegen diese Finanzmacht wirken Weltkonzerne wie Volkswagen (101,5 Mrd. Dollar) oder Nike (230,9 Mrd. Dollar) wie Tante-Emma-Läden. Die Gefahr: Diese Finanzkraft schafft Größenvorteile bei der Geldbeschaffung. Investitionen werden nicht mehr durch spätere Gewinne finanziert, sondern durch immer neue Kapitalmarkt-Transaktionen. Eine Welt der zwei Geschwindigkeiten entsteht.

 

5. Im Silicon Valley ist damit ein politisches Gravitationszentrum neuen Typs entstanden, das keinem Links-Rechts-Schema folgt und dennoch oder deshalb mehr Macht besitzt als jede andere Lobbyvereinigung eines Nationalstaates. Das erkennt man auch daran, dass US-Konzerne ihre Milliardengewinne aus Europa über zwei irische und eine niederländische Firma auf die Bermudas transferierten, wo keine Einkommensteuer fällig wird. Die Gefahr: Die bestverdienenden Konzerne sind die schlechtesten Steuerzahler, auch weil die Nationalstaaten erpressbar geworden sind. Diese Durchsetzungsmacht setzt die demokratisch verfassten Staaten unter Legitimationsdruck.

 

Fazit: Der demokratische Rechtsstaat sollte sich seiner Haut wehren. Und die Opfer von Datenklau und Meinungsmonopoly sollten aufhören, ihre zu Geld gekommenen Täter als Internet-Gurus zu bewundern...

 

Gabor Steingart

 

Microsoft

 

Sind die Konzerne denn alle furchtbar schlecht?

 

Nein, aber genau wie wir Einzelmenschen sind die Konzerne - wenn wir mal im Fahrwasser drin sind - dann sind wir nicht leicht vom vorgegebenen Weg abzubringen. Man sollte nicht pauschalieren, sondern genau hinschauen, denn irgendwie kommen ungute Praktiken doch immer wieder ans Tageslicht. Beunruhigend ist beispielsweise, dass viele Konzerne fast keine Steuern zahlen. Wenn man international aufgestellt ist, dann lässt sich das anscheinend ganz einfach einrichten. Aber das sind nicht nur die IT-Konzerne, die so handeln. Einzelne Staaten wollen am Gewinn der Konzerne teilhaben und bieten günstige Konditionen an. Und deshalb siedeln sich die Großen gern in Ländern an, in denen die Steuern von Haus aus niedrig sind. Da gehörten die einzelnen Länder die Pflicht genommen und an ihre Gesamtverantwortung erinnert. Aber weil es da eben auch wieder ums Geld geht, ist das bekanntlich sehr schwierig. Hier geht es um Microsoft.

 

Schließlich - und das wäre nun mal ein Lichtblick - gibt es bekanntlich die "Bill-Gates-Stiftung". Doch was in diesen Stiftungen mit dem eingebrachten Geld passiert, davon erfahren wir meist nicht viel. Es ist sicher ganz natürlich, dass in derartigen Stiftungen Menschen die Aufsicht haben, deren Vorstellungen vom Neoliberalismus geprägt sind. Schließlich werden die Stifter selbst in entsprechenden Gremien sitzen. Mir ist nur bekannt, dass einmal davon gesprochen wurde, dass von der genannten Stiftung eine Art von "Entwicklungs-Hilfe-Projekt" mitunterstützt wurde, das von vornherein so ausgelegt war, dass ausgegebene Gelder wiederum in Firmen angelegt wurde, denen wirkliche Entwicklungshilfe doch wohl eher fremd war. Das habe ich dokumentiert über im Kapitel über Konzerne. 

 

Als nächstes erzähle ich von meinen Versuchen, mich von den Großen in der IT-Branche zu lösen. Im Internet zu kommunizieren ist (fast) kein Problem, wenn man davon absieht, dass man sich an neue Oberflächen gewöhnen muss. Bequemer sind die Programme, die Sie alle kennen und benutzen. Eine Reihe von wichtigen Programmen verlangt allerdings ein Betriebssystem wie Windows (10) oder einen Mac-Computer. Nun können Sie zuerst einmal den Arbeitsplatz für Bildbearbeitung anschauen, der schon einiges an Komfort bietet. Trotzdem: Prinzipiell nichts Neues!

 

Loslösung von den IT-Riesen -

 gar nicht so einfach!

 

Auf dem rechten Bildschirm: Die ökologische Suchmaschine Ecosia
An den beiden großen Bildschirmen lässt sich gut arbeiten, auf dem rechten Bildschirm habe ich die Suchmaschine Ecosia aufgerufen - mit guten ökologischen Ambitionen!

Manchmal ist es sehr schwer oder gar nicht möglich, Programme zu finden, die genau so gut auf Linux-PCs laufen. Da hat man eigentlich gar keine Chance, eine Alternative zu finden. Bei mir es nun so, dass ich zweigleisig fahre. Das ist zwar umständlich, aber es geht. Schwierigkeiten gibt es manchmal, wenn man die Daten, die von Linux geschrieben wurden, von einem "gebrauchsüblichen" PC lesen möchte. Wenn das auch nur manchmal der Fall ist, so muss man doch stets daran denken, dass irgendetwas mal nicht klappt. Im Übrigen bitte ich diejenigen, die sich für einen ähnlichen Weg entscheiden, im Hinterkopf festzuhalten, externe Datenträger nicht mit dem ansonsten üblichen "NTFS" sondern mit "exfat" zu formieren. Damit ist nämlich eine bessere "Zusammenarbeit" zwischen den Konkurrenten MAC, PC oder Linux (Ubuntu u.a.) möglich. Also, der PC auf dem ich das Layout-Programm habe, ist der mit dem zugehörigen Betriebssystem (gebraucht) Gekaufte von einem der bekannten IT-Hardwarehersteller. Ich weiß nicht, ob ich irgendwann den Weg zu Ubuntu und Co. ganz schaffe. Das ist schwierig, weil die "guten" Programme als Betriebssystem eines der "Großen" verlangen. Man wird sehen. Inzwischen ist Linux-MX auf den "Markt für kostenlose Software" gekommen. Eigentlich ist es ja gar kein Markt, sondern so etwas wie eine Geschenk-Abteilung. Denn das Betriebssystem ist tatsächlich hervorragend.  Im Kapitel Vd4 erzähle ich ausführlicher.

 

Nun muss man aber auch sagen, dass die Ubuntu- oder Linux-PCs gar nicht einmal so leistungsstark sein müssen wie die "besseren" PCs. Die Betriebssysteme sind da etwas bescheidener. Ich zeige Ihnen jetzt einen Laptop mit beschädigter Tastatur und noch ein paar weiteren Fehlern, den ich aber trotzdem sehr gern eine Zeitlang für bestimmte Aufgaben hergenommen habe, die keine großartige Rechenleistung verlangen. Gleich kommt das Bild. Warum ich darüber so ausführlich berichte? Ich erzähle von den Schwierigkeiten, die einem bevorstehen, wenn man sich von den "Großen" unabhängig machen will. Sie wissen ja schon, dass es zur Taktik der Großen gehört, uns - die Kunden - in eine Bequemlichkeit zu bringen, die uns dazu verführen soll, keinesfalls auf ein anderes System umzusteigen oder gar auf IT zu verzichten. Das gilt insbesondere für Geschäftskunden, die der Meinung sind, sie sollten auf "Nummer Sicher" gehen. Dabei wird aber übersehen, dass in vielen Alltagscomputern Betriebssysteme der eher unbekannten Marken stecken.

 

Wer es wenigstens zum Teil auf sich nimmt, manche Aufgaben mit einem anderen Betriebssystem zu lösen, der könnte sich etwas freier fühlen. Das ist aber auch der einzige Gewinn. Dieser Gewinn ist kein rechnerischer. Aber für mich und meine etwas "altmodische" Einstellung gegenüber den heute wichtigen "Werten" ist dieser Weg sehr wichtig. Mit Konsequenz und von vielen Menschen begangen könnte so etwas zum Umdenken auch in anderen Bereichen führen. Allerdings: Es war noch niemals leicht, gegen den Strom zu schwimmen. Den "Mainstream" sollte man nicht unterschätzen. Das merken viele Eltern, wenn sie die Wünsche ihrer Kinder nach Markenklamotten vernehmen. Denn solche zu besitzen macht angesehen. Schuhe mit einem bekannten Namen zu tragen, das ist ein Statussymbol. Das ist einfach "cool". Es ist unsere Aufgabe, junge Menschen davon zu überzeugen, dass das Sein wichtiger ist als der Schein.

 

Der schon etwas ramponierte alte Laptop - der eigentlich weggeworfen werden sollte - lässt sich zum Arbeiten im Internet durchaus gut gebrauchen
Der schon etwas ramponierte alte Laptop - der eigentlich weggeworfen werden sollte - lässt sich zum Arbeiten im Internet durchaus gut gebrauchen

 

Was Sie an meiner Ausrüstung vielleicht erkennen können:

 In einen Konsumrausch komme ich nicht allzu oft.

 

 

Tiktok

 

Tiktok - das klingt doch eher nach Kinderspielzeug und nicht nach Gefährdung! Lassen wir uns nicht täuschen. Hinter Tiktok steht eine Macht, der es darum geht, Einfluss auf unseren Freiheitsbereich zu nehmen. Bewusst habe ich Tiktok an die erste Stelle der Gefahren gesetzt. Tiktok steht symbolhaft für Einmischungen in unsere Lebensbereiche. Lesen Sie einfach, was Mozilla über diese Plattform weiß und wenn es geht, dann schließen Sie sich dem Appell an:

 

 * * * Mozilla * * *

Dies sind keine politischen Ads

 

     
 
Achtung, Facebook, es ist eine neue App am Start. TikTok – eine Social-Media-Plattform, die für ihre 15-Sekunden-Videos bekannt ist – ist die weltweit am schnellsten wachsende Social-Media-Plattform. In nur drei Jahren konnte TikTok 732 Millionen Nutzer:innen weltweit anziehen, was nahezu ein Drittel der Größe von Facebook entspricht. Trotzdem lernt TikTok nichts aus Facebooks Fehlern.

Oder vielleicht hat TikTok doch etwas von Facebook gelernt? Zum Beispiel, wie man sich so präsentieren kann, dass man sich genauerer Überprüfungen entziehen kann, die das Geschäftsmodell in Gefahr bringen könnten. Dazu gehört der vermutete Versuch von TikTok, Transparenz auf der Plattform zu umgehen, indem angegeben wird, dass politische Werbung verboten ist. Wir aber haben von der Prüfung großer Tech-Unternehmen in den letzten Jahren gelernt, dass man nie nur dem zuhören sollte, was sie sagen, sondern sich ansehen muss, was sie tun.

Und was, glauben Sie, haben wir bei einem genaueren Blick auf TikTok gefunden?

Politische Werbung. Wir konnten feststellen, dass Influencer:innen aus dem gesamten politischen Spektrum von politischen Organisationen unterstützt werden, um deren Ansichten unter die Leute zu bringen. Und weil TikTok behauptet, keinerlei politische Werbung zuzulassen, haben wir sehr, sehr wenige Absicherungen gefunden, die diese aufhalten. Womit die Tür für Desinformationen und politische Einflussname weit offen steht.

Unterzeichnen Sie unsere Petition und fordern Sie TikTok dazu auf, jetzt für transparente Werbung zu sorgen

     
    Petition unterzeichnen    
   

Unterstützer:innen von Mozilla haben sich während zahlreicher Wahlkämpfe weltweit dafür eingesetzt, mit transparent gestalteter politischer Werbung Desinformationen und Beeinflussung der Wahlen zu verhindern. Zusammen haben wir Plattformen wie Facebook dazu gebracht, hinzuhören und Änderungen vorzunehmen.

Jetzt müssen wir unsere gesammelten Kräfte auf TikTok lenken. Die Plattform mag zwar noch in ihren Kinderschuhen stecken, aber sie hat eine massive globale Reichweite, und die laschen Richtlinien und Praktiken in Bezug auf politische Werbung machen TikTok attraktiv für „Dark Money“-Gruppen, die unbeobachtet politischen Einfluss nehmen wollen.

Wir haben uns während unserer Recherche damit befasst, wie sich das auf die US-Wahlen im letzten November ausgewirkt hat – und müssen nun verhindern, dass es noch einmal passiert. Weltweit finden dieses Jahr wichtige Wahlen statt – darunter eine große in Deutschland im September. Umso wichtiger ist es, dass wir das Problem frontal angehen und TikTok jetzt dazu auffordern, etwas zu tun.

Werden Sie unsere Petition unterzeichnen und TikTok dazu auffordern, sich mehr anzustrengen?

     
    Petition unterzeichnen    
   


Danke

Das Team bei Mozilla

 

Umgekehrt ist es richtig. Wir müssen Mozilla danken, dass man sich dort so viel Mühe macht, das Internet sauber zu halten bzw. sauber zu machen. Deshalb:

Danke Mozilla.

 

Und Mozilla legt noch einmal nach. Lesen Sie die Aufforderung vom 18.6.2021 - und unterschreiben Sie:

 

TikTok muss sich öffnen. Werbetransparenz ist für den Schutz vor Fehlinformationen und Einflussname auf die Politik durch Dark Money von zentraler Bedeutung. Deshalb haben Snapchat, YouTube, Instagram und Facebook öffentlich zugängliche Datenbanken gebaut. TikTok hingegen teilt diese Informationen nicht öffentlich, und laut unseren Nachforschungen wimmelt es auf der Plattform nur so von politischer Werbung. Mit weltweit anstehenden Wahlen, darunter die Bundestagswahl in Deutschland im September, muss TikTok umgehend für Werbetransparenz sorgen und vermeiden, der nächste Hotspot für Fehlinformationen und fragwürdige politische Einflussname zu werden. Unterzeichnen Sie unsere Petition um die sofortige Werbetransparenz zu fordern.

 

Mozilla hat recht: Nicht locker lassen mit den Aufforderungen gegen unlautere Werbemethoden!

 

Nicht nur Mozilla beklagt das Verhalten von Tiktok. Wie in der Presse am 22.9.2021 berichtet wird, ist Tiktok schon längst "im Visier der Datenschützer", denn - ich übernehme hier die Überschrift des Artikels, denn - "Der Videodienst soll nicht nur persönliche Angaben von Kindern verarbeitet, sondern sie auch nach China weitergegeben haben. Kritiker sehen ein Problem bei den EU-Kontrollen".

 

Nehmen wir die Warnung vor Tiktok nicht auf die leichte Schulter. Es ist der Angriff der autoritären Staaten auf die Werte, die wir hochzuhalten versuchen.