Kurz-Info
Jeder Tag lässt uns erkennen, dass wir eingebunden sind in ein globales Geschehen, das nur noch schwer zu beeinflussen ist. Der Einzelne fühlt sich mit Recht oft machtlos. Es wäre gut, auf Den zu hören, Der die Liebe in die Welt hineingetragen hat, Der das Recht des Stärkeren nicht mehr gelten lässt. Im Gegenteil, Er will, dass wir den Mitmenschen in seiner Not nicht allein lassen, sondern ihn liebevoll begleiten und ihm hilfreich zur Seite stehen. Das will Er von uns, Der sich nicht zur Gewalt gegen Machthaber hinreißen ließ, Der alle Schuld der Welt auf sich genommen hat, damit wir frei sind. Sein Name ist dort heilig, wo man den Mitmenschen achtet, ihn mitleben lässt.
ALLE HIER FOLGENDEN INFOS UEBER DIE BILDBAENDE SIND NUR ALS MINIMALE ZUSATZINFORMATION ANZUSEHEN.
EINE DARSTELLUNG DER BILDBAENDE IST AUF DER WEBSITE NICHT VORGESEHEN UND NICHT MOEGLICH.
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BILDBAND I-VII
BILDBAND I HEIMAT NIEDERBAYERN
Dieses Buch ist ein Heimatbuch. Im Hinblick auf meine spätere Absicht, Bildbände herauszugeben, die vom Inhalt des „Vaterunser“ berichten, kann man diesen Bildband auch als ein Buch von der Schöpfung verstehen, das dem Kernthema vorangestellt ist.
Entstanden ist alles aus der Bildersammlung eines langen und erfüllten Lebens. Mich selbst, also den Verfasser der Texte für die Bilder, sehe ich als Fotografen, als Hobbyfotografen. Unsere wunderschöne Welt darzustellen und dabei den Schöpfer zu ehren – das ist mein eigentlichen Anliegen. Das vorliegende eBook habe ich meinen Bildbänden an die Seite gestellt, weil in den Printausgaben kein Platz für umfangreiche Texte ist. Im Klartext: Die Druckkosten für ein klassisches Buch mit den von mir angedachten langen Texten sind einfach nicht mehr bezahlbar. Deshalb gibt es dieses e-Book zum kostenlosen Herunterladen, das natürlich problemlos von Ihnen auch weitergegeben werden kann, ohne dass damit meine Rechte als Verfasser beeinträchtigt würden. Natürlich muss auch der Empfänger einer solchen Datei die bekannten Urheberrechte beachten.
Das eBook wiederum hat aber kaum Platz für zusätzlich Fotos. Deshalb gibt es zu diesem eBook wiederum einen Ergänzungsband, der ausgewählte Fotos enthält, die Sie sich anschauen können, während der eBook-Text offen vor Ihnen liegt. Es ist ja kein Problem, gleichzeitig mehrere Dateien zu öffnen.
Nun will ich noch kurz erzählen, wie es mit der Bildersammlung weiterging. Zunächst einmal entstanden zwei Bildbände. Im ersten Band geht es um die Schönheit der Natur. Genauer gesagt um meine Heimat. Der zweite Band beschäftigt sich mit dem „kulturellen“ Überbau, der die Menschen hier zusammenhält. Deshalb der Titel: Heimat – Leben Glaube. Mein Freund Uli hat mir dann mal eine kleine Website https://heimat-ndb.jimdo.com entworfen, damit die Fotos auch anderen Menschen zugänglich werden konnten. Danke dafür. Schließlich ist die Website entstanden. Die bestand zunächst aus zwei Kapiteln: Natur und Glaube. Als nächstes kamen (kommen) mehrere Bildbände, die sich mit den Bitten des Vaterunser befassen. Ich stelle Ihnen jetzt die Bildbände in Kurzform vor. Das Vorstellen der eigentlichen Bildbände auf der Website macht keinen Sinn und würde erhebliche Qualitätseinbußen mit sich bringen. Dazu gibt es schließlich die Bildbände als PDF-Dateien zum Herunterladen. Dass Sie diese Dateien in guter Qualität bekommen, das ist das Anliegen dieser Website, in der Sie gerade die Informationskapitel lesen.
Hier erzähle ich Ihnen etwas von meiner Heimat. Alles, was ich in Bildern zeigen kann, hat eine lange Geschichte. Es ist nämlich ziemlich viel in den ersten fünf Tagender Schöpfung passiert. Unsere Zeitrechnung geht von 13,5 Milliarden Jahren aus. Das ist kein Widerspruch, es geht nur um ein anderes Zeitverständnis. Ein Buch, das über das Geschehen berichtet, ist die Natur selbst. Ein gewaltiges Projekt ist da am Laufen. Das hat Einer in Szene gesetzt. Für dich und für mich. Damit wir uns daran erfreuen können. Und mitwirken können an dem, was noch im Werden ist. Mein Bildband Heimat Niederbayern kann nur einen bescheidenen Ausschnitt bringen: Wasser, Erde, Gestirne und Wetter. Zur Abwechslung ein paar Kulturlandschaften. Und schließlich alles Lebendige.
Seit einigen Jahren halte ich Bienen. Allerdings in sehr bescheidenem Umfang. Ich halte mich an die Regeln des Imkervereins, die eine regelmäßige Behandlung gegen die Varroamilbe vorsehen. Es ist für den Anfänger nicht leicht, sich für die richtige Betriebsweise zu entscheiden. Manche der zumeist im Internet angepriesenen Arbeitsweisen scheinen tatsächlich nicht unbedingt sinnvoll zu sein. Es kommt eben darauf an, ob man unbedingt Höchsterträge erzielen will oder ob man mehrere Beweggründe gleichzeitig für Bienenhaltung hat. Die meisten Imker halten ihre geflügelten Freunde in modernen Beuten. Die Bienen bauen dann ihre Waben in viereckige Rähmchen, die man bequem entnehmen und dann den Honig ausschleudern kann. Im Austausch bekommen die Tiere für den Winter Futter, das gegenüber bestimmten Honigarten, die sie selbst sammeln, sogar noch Vorteile bietet.
Heutzutage haben wir die Möglichkeit, Sendungen aus Mediatheken abzurufen. Am 22.11.18 gab es von „3Sat“ eine Dokumentation über unseren Umgang mit den Bienen: „More than honey - Bitterer Honig.“ In diesem Film wird gezeigt, was wir den Tieren alles antun. Vielleicht bewirkt das ein Umdenken. Einstein soll einmal formuliert haben:
Wenn die Bienen sterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen.
Ob das mit den vier Jahren stimmt? Wer sich allerdings an dieser Zahl stößt, hat die Tragweite der Aussage nicht erfasst. Nach Schwein und Rind steht die Biene an dritter Stelle, wenn man untersucht, welche Tiere für unsere Ernährung bedeutsam sind. Das heißt: Bienen sind ganz wichtige Nutztiere, für deren Erhalt wir verantwortlich sind.
BAYERN EINE IDYLLE?
Ja, unser Land ist eine Idylle. Aber es ist mehr. In der Heimat Europa hat Niederbayern seinen Platz. Ich denke, zu der Thematik gehören auch Überlegungen zur Wirtschaft Niederbayerns und zum politischen Selbstverständnis. Natürlich wird in Niederbayern die Tradition hochgehalten, natürlich gehört der Glauben zum Leben der Menschen hier. Doch die Tatsache, dass wir in unserem Bundesland eine niedrige Arbeitslosenquote haben und dass von Bayern aus riesige Summen in den Länderfinanzausgleich fließen, das gehört auch ausgesprochen.
Sie wollen gern wissen, was in dem Buch "Heimat Niederbayern" noch alles zu finden ist? Nun, die Fotos zeigen irgendwie anscheinend auf eine "heile Welt". Doch wir dürfen uns nichts vormachen.
Wir Menschen sind dabei, unseren Planeten systematisch kaputt zu machen. Wir schauen im Buch auf intakte Wälder und wissen, dass an anderer Stelle die Natur vernichtet wird, der Regenwald systematisch zerstört wird. Wir wissen, dass wegen höherer Erträge und zu erwartender Profite mit gefährlichen chemischen Giften die Fließgleichgewichte in der Natur außer Kontrolle gebracht werden.
Unsere Aufgabe ist es, mit der Natur und nicht gegen die Natur zu arbeiten - wenn wir unseren Lebensraum erhalten wollen.
BILDBAND II HEIMAT LEBEN GLAUBE
Dieses Buch war ursprünglich ebenfalls als Heimatbuch geplant. Es verweist auf Brauchtum und Glaubensinhalte, die in meiner Heimat zum Allgemeingut gehören.
Das Leben in Niederbayern ist geprägt vom Glauben an den guten Gott, Der uns erschaffen, erlöst und heilig gemacht hat. Deswegen ist es gut, unsere Kultur zu bewahren und gleichzeitig auf neue Wege zu schauen. In meinem Buch "Heimat - unser Leben, unser Glaube" verweise ich auf die Zusammenhänge zwischen der Kultur des Gottesverständnisses und der liebenswerten Lebensart in diesem Land, das von der Donau und den sanften Hügeln unserer schönen Heimat gekennzeichnet ist.
In München in der Pettenkoferstraße befindet sich das Haus der Organisation „Missio“. Das ist ein Hilfswerk, das seine Aufmerksamkeit auf die Menschen richtet, die von unserem Herrn Christus noch nichts gehört haben. Diesen Menschen soll die frohe Botschaft verkündet werden. Gleichzeitig wird versucht, die vielfach schlechten Lebensbedingungen dieser Menschen zu verbessern. Bei einem der Projekte hat man einheimischen begabten Künstlern Arbeit gegeben und so deren Fähigkeiten auch bei uns bekannt gemacht, viele der Kunstwerke befinden sich in der Hauskapelle von Missio in München.
BILDBAND III HEIMAT – WO DEIN NAME HEILIG IST
Über die erste Bitte des Vaterunser
Dieses Buch ist bewusst im Hinblick auf das Herrengebet konzipiert worden. Man könnte davon ausgehen, dass die erste Bitte das ausdrückt, was sozusagen die Grundlage für alle übrigen Bitten darstellt.
Wir könnten den Himmel auf die Erde holen...
und die Erde am Himmel festmachen,
wenn dein Glück auch mein Glück wäre,
dein Leid auch mein Leid,
deine Freude auch meine Freude,
dein Schicksal auch mein Geschick
Autor ist mir nicht bekannt
BILDBAND IV HEIMAT – WO MAN DEIN REICH ERWARTET
Über die zweite Bitte des Vaterunser
Dies ist eine der drei Bitten, die Gott mit Seinem Handeln in den Vordergrund stellt. Gleichzeitig ist es aber so, dass wir die Erfüllung dieser Bitte „für uns“ als Geschenk erwarten dürfen.
Im Buch "Heimat - wo Sein Friede wohnt" oder "Dein Reich komme" - wie ich es jetzt etwas kürzer nenne - geht es also darum, ob wir bereit sind, an dem Reich Gottes mitzuarbeiten, das uns der Herr anbietet. Es gibt sehr viele Menschen, die als Politiker, Lehrer, Priester aber auch als Kaufleute, Arbeitnehmer oder Schüler an einer Zukunft arbeiten, in der Gleichberechtigung für jedermann herrscht. Doch es gibt auch diejenigen, die auf Ausbeutung ihrer Mitmenschen aus sind und dabei keine Rücksicht kennen. Wenn auch deren Zahl vielleicht gar nicht so groß ist, so sind sie deswegen sehr stark, weil sie teilweise riesige Vermögen besitzen und ihre wirtschaftliche oder politische Macht dazu missbrauchen, um die bestehenden Ungerechtigkeiten noch weiter zu verschärfen und wichtige Ressourcen verbrauchen oder sich unter den Nagel reißen. Die Machtblöcke in der Welt sind gar nicht zimperlich, wenn es gilt, die Muskeln spielen zu lassen.
Wir - ja, wir sind die Kinder Gottes. Und wenn in der Bibel von den "Auserwählten" gesprochen wird, dann ist das nicht etwa eine Art Elite, nein, wir dürfen wissen, dass wir alle auserwählt sind. Auserwählt zum Leben. Und das bedeutet, dass wir alle getrost auf Sein "Friedensreich" hoffen dürfen. Sagen wir doch "Dein Reich komme." Und ich denke, dass die Angehörigen anderer Religionen zwar andere Worte sprechen aber genau dasselbe meinen. Der zweite Band der Albenreihe zum Vaterunser ist diesem Thema gewidmet. Die Seligpreisungen sind die Wegweiser für eine solche Lebensform, die wir erbitten und gleichzeitig selbst herbeiführen sollen. Da wird die Armut als Tugend gepriesen. Und angesichts unseres nachlässigen Umgangs mit den Ressoucen erscheint diese Aufforderung ganz aktuell.
In der zweiten Bitte des Vaterunser geht es also letztlich um unsere Beziehungen zu den Mitmenschen. Wir denken daran, dass das Reich des Friedens Gottes Wille ist. Nur sollten wir selber auch etwas dazutun, dass sich unsere Sehnsucht nach Frieden erfüllt. Allerdings stehen unseren Überlegungen den Ausbeutungsbestrebungen ganzer Machtblöcke konträr gegenüber. Am einfachsten erscheint es zunächst, wenn sich die Unterdrückten gegen ihre Ausbeuter wenden. Also: Gewalt gegen die Gewalt. So war das doch schon immer.
Doch da stellt sich die Frage, welche moralische Berechtigung die Unterdrückten haben, sich gegen die zu ertragende Ungerechtigkeit zu wehren. Natürlich besteht diese Berechtigung. Aber - und jetzt kommt das Problem - Jesus warnt eindringlich vor neuer Gewalt gegenüber den Ausbeutern. Das würde nur vordergründig etwas bringen und auf längere Sicht die Gewaltspirale nur noch weiter antreiben. Was bleibt?
Also zunächst einmal sind wir als materiell sehr gut Dastehende aufgerufen, die Missstände aufzudecken, anzuprangern und uns mit unseren Möglichkeiten dem Unrecht entgegenzustellen. Das gilt insbesondere, wo es um die Not von Menschen geht, die unter den Menschen der weißen Rasse zu leiden haben: Da fallen mir auf Anhieb die Schwarzen in Amerika ein. Denken wir aber auch an die Indianer, die von uns Weißen quasi vernichtet wurden. Wir verneigen uns, knieen nieder vor den Gedemütigten.
Im Umgang mit Herrschaftsstrukturen (Konzernen, Regierungen) sollten wir Mut zeigen. Und die Machtmenschen in ihre Schranken weisen. In unserem Land dürfen wir das. Und was können wir selbst tun? Eine gewisse Vereinfachung im Lebensstil macht uns freier und erschwert es es den Konzernen, unnütze und gar unter Ausbeutung erzeugte Produkte zu verkaufen. Ich denke also an ein besonnenes Verbraucherverhalten oder auch an friedliche Demonstrationen. Aufklärung über Missstände in der Welt ist der Anfang aller Veränderungen zum Guten. Und die Unterdrückten? Wir müssen uns auf ihre Seite stellen. Denn die Gleichberechtigung aller Menschen ist noch lange nicht realisiert. Und - wenn sich Gelegenheit bietet - auf die Knie gehen, so wie es viele Menschen aus Solidarität tun mit den Menschen, die aus rassistischen Motiven unterdrückt, misshandelt und getötet werden. Mit Martin Luther King, Nelson Mandela, Mahatma Gandhi, Martin Luther - und vor allem mit Jesus Christus - hat die Welt genügend Beispiele für konsequentes Handeln gegen bestehendes Unrecht. Schwierig und lang allerdings ist der Weg zu einer neuen und wahrhaften Gemeinschaft der Menschen.
BILDBAND V HEIMAT – WO MAN DEINEN WILLEN ACHTET
Über die dritte Bitte des Vaterunser
In der dritten der drei Bitten, in denen auf die Belange des Herrn geschaut wird, wird ganz klar herausgestellt: Das Hinhören auf Gott ist für uns ganz wichtig ist. Der Schöpfer verlangt unser Engagement für die Verwirklichung Seines Willens. Schließlich hat Er uns die Freiheit dazu gegeben. So können wir an der Vollendung der Schöpfung mitwirken.
Schon sehr früh haben wir Menschen nach der Lösung des Welträtsels gesucht. Und Gott gefunden. Er sprach mit uns, zeigte den Weg. Ist für uns in den Tod gegangen und zum Leben auferstanden. Er fordert uns auf zu Liebe und Barmherzigkeit. Und schenkt die Kraft dazu.
Die Abfolge im Gebet führt von der höchsten Autorität, von Seinem heiligen Namen sofort zu uns, die wir das "Reich Gottes" vorbereiten sollen. In der dritten Bitte geht es nun darum, Ihn und Seinen Willen zu erkennen und zu wünschen, dass genau das Wirklichkeit werden soll, was Er sich für uns wünscht. Die Abfolge der drei Bitten ist wie ein Bogen, der sich vom Himmel her auf unsere Erde spannt. Da passt das Bild vom Regenbogen, das als Zeichen des Friedens zwischen Gott und den Menschen schon im Alten Testament von den Menschen früherer Zeit angesehen wurde. Der "Fallschirmsprung" vom Himmel zu uns Menschen entspricht dem Erscheinen des Herrn in der Welt. Wieviel Symbolgehalt liegt allein schon in dieser Anordnung der wichtigen Bitten des Herrengebetes!
BILDBAND VI BROT UND SCHULD
Über die vierte und fünfteBitte des Vaterunser
In den letzten vier Bitten geht es um unsere menschlichen Anliegen. Wir sollen diese vier Bitten als bedeutsam für uns ansehen. Es geht darum, dass wir von Gott erbitten, was für unser Leben wichtig ist: Einerseits die Nahrung und andererseits die Erlösung von der Schuld, die wir immer wieder auf uns laden.
BILDBAND VII VERSUCHUNG UND ERLÖSUNG
Über die sechste und siebente Bitte des Vaterunser
Die letzten zwei Bitten des Gebetes, das eigentlich ziemlich kurz ist, obwohl es inhaltlich die ganze Beziehung zwischen Gott und uns Menschen fasst, sollen uns wohl daran erinnern, dass wir immer wieder in Versuchung geraten und - um nicht in einen gefährlichen „Teufelskreis“ zu kommen - immer wieder Seine Vergebung brauchen.
Welche Versuchung uns auch in Gefangenschaft genommen hat,
es gibt Erlösung. Aber erbitten müssen wir sie selbst.
Die pauschale Erlösung – keiner bleibt schuldlos – wird es wohl nicht geben.