VI 51 ARM und REICH
Die Hilfsorganisationen haben Probleme. Sie möchten natürlich in dem Land, in dem sie tätig sind, zu vernünftigen Preisen einkaufen. Schließlich kommt der Gewinn ja irgendwie wieder den Einwohnern zugute. Doch die örtlichen Händler haben für solche Überlegungen oft kein Verständnis und nutzen ihre Monopolstellung für die Preisgestaltung. Noch deutlicher ausgedrückt: Die Hilfsorganisationen haben große Schwierigkeiten mit dem "kleinen" Kapitalismus Einheimischer. Was aber noch viel schlimmer ist. Sie haben Schwierigkeiten mit den "Großen" in der Agrarindustrie, die überhaupt nur Interesse am Profit haben und dafür - das kann man anscheinend wörtlich nehmen - "über Leichen gehen". Sie vertrauen auf das grenzenlose Wachstum, wenngleich jedermann weiß, dass es kein ewiges Wachstum geben kann.
ARM UND REICH - die Schere klafft weit auseinander
Es waren zeitweise "gute Zeiten" mit Arbeit. Was aber, wenn die enden. Die Corona-Krise ist eine Mahnung. Vielleicht schauen unsere Kinder, die Geprellten, dann zu den Menschen, die in der ehemaligen Bäckerei wohnen und fragen nach, ob nicht jemand wieder Brot backen könnte. Heutzutage werden die Brotvorräte im „Shop“ am Abend zum großen Teil „entsorgt“, denn am nächsten Tag verlangt der Kunde frische Ware. Dabei kommen viele Produkte gar nicht frisch aus dem Ofen, sondern tiefgekühlt aus dem Ausland.
Doch nun etwas ganz Anderes: Wie verdienen eigentlich die Superreichen ihr Geld? Wie machen es die Großen unter den Verdienern? Bill Gates ist der größte private Farmlandbesitzer der USA. Der Microsoft-Gründer weiß, was er an seinen Äckern hat. Die Bodenpreise steigen nicht nur in den Vereinigten Staaten rasant. Die Hände macht sich der Milliardär trotzdem nicht schmutzig: Er verdient sein Geld mit Nichtstun.
Eine ganz andere Frage: Wie verdient man sich überhaupt so viel Geld? Nun, zuerst einmal muss man Geld haben. Das kann man dann anlegen, beispielsweise in Grund, denn die Bodenpreise steigen und steigen. Und was machen dabei die Bauern? Die Nichtlandwirte freuen sich aber nicht nur über steigende Bodenpreise, sondern verdienen auch noch an der Pacht. In den USA gilt aktuell schon für die Hälfte des gesamten Farmlandes, dass die Bauern es nur noch bewirtschaften, aber nicht mehr besitzen.
So jedenfalls berichtet Christian Herrmann von ntv (Wirtschaft) am Sonntag, 11. Juli 2021 (ntv-Fonds 3.6.2021). Und nun wende ich mich an Herrn Gates:
Grüß Gott, Mr. Gates, Sie werden vom Berichterstatter als Philantrop bezeichnet. Das ist eine sehr schöne Auszeichnung. Ich zitiere dazu Wikipedia: Unter Philanthropie (altgriechisch φιλανθρωπία philanthrōpía, von φίλος phílos „Freund“ und ἄνθρωπος ánthrōpos „Mensch“) versteht man ein menschenfreundliches Denken und Verhalten. Als Motiv wird manchmal eine die gesamte Menschheit umfassende Liebe genannt, die „allgemeine Menschenliebe“. Materiell äußert sich diese Einstellung in der Förderung Unterstützungsbedürftiger, die nicht zum Kreis der Verwandten und Freunde des Philanthropen zählen, oder von Einrichtungen, die dem Gemeinwohl dienen. Allerdings stelle ich mir unter dem Begriff "Philanthrop" einen ganz anderen Typus von Mensch vor Sie. Etwa so, wie das bei Wikipedia formuliert ist. Die Anhäufung von Besitz steht in krassem Gegensatz zu dem, was Wikipedia sagt. Ich denke, dass es jetzt vielleicht der richtige Augenblick ist, zu einem wirklichen Philantropen zu wachsen. Das würde Millionen von Menschen, die in der Welt Hunger leiden, eine große Hilfe sein. Und es würde Ihnen sicher eine Menge Freude machen. Diese Freude wünsche ich Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen M. Krätzschmar
Schauen wir nun wieder auf die praktischen Seiten, schauen wir, wie Agrarindustrie heutzutage funktioniert. Und welchen Beitrag wir selbst durch unser Konsumverhalten an der Ausbeutung leisten.
Ein Gespenst macht sich breit: Die Wirkung unserer Antibiotika, also der Medikamente, die gefährliche Bakterien bekämpfen sollen, lässt nach. Das steht in Zusammenhang mit unserem Lebensstil. Das ist schon lange bekannt. Aber es schadet nicht, nach den Ursachen dafür zu suchen. Ich stelle Ihnen einen Link ein zu einem Artikel, der Aufmerksamkeit erfordert. Der Untertitel heißt: Eine Wunderwaffe droht stumpf zu werden.
Mehr dazu im Kapitel IIIf2 Konzerne“
Wertverfall des Geldes
Ursprünglich war für Banknoten ein Gegenwert dafür da. So ist das aber nicht mehr. Die Währungshüter haben alle Mühe, es so einzurichten, dass wir uns zwischen Inflation und Deflation bewegen. Die "beste Erfindung" der Verfechter des ewigen Wachstums ist das Plastikgeld. Man weiß inzwischen, dass es in Amerika - und sicherlich nicht nur dort - Familien gibt, die mit einer Reihe von Kreditkarten überschuldet sind. Sollte es nach den bekannten mehrmaligen kleineren Crashs in der Wirtschaft irgendwann zu einem größeren Ereignis kommen, wird uns die Geldkarte gar nichts nützen, selbst wenn die Automaten der Geldinstitute noch funktionieren sollten. Aufgabe der Währungshüter sollte es doch sein, unsere Geldwerte zu schützen. Mir kommt es jedoch vor, als habe das Geld seinen Wert bereits eingebüßt. Ich fürchte, dass die Währung nur noch dazu da ist, politische Entscheidungen mit der Vergabe von Devisen zu verknüpfen und so als Steuerungsinstrument zu gebrauchen. Aber wehe uns einfachen Leuten, wenn auch das irgendwann nicht mehr machbar ist.
Dann gilt eine andere Währung: Kartoffeln, Mehl, Zucker und - wie wir wissen - Zigaretten.
Hans-Werner Sinn war eine lange Zeit Präsident des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung. Er weiß, wovon er redet, denn für ein solches Amt braucht man gute Kenntnisse in diesem Fach. Nun hat Herr Sinn ein Buch geschrieben, das die Fehler einer verfehlten Geldpolitik aufzeigt:
Den Geldtopf, den die EU gerade aufgelegt hat [Das Buch "Der Corona-Schock" ist 2020 herausgekommen], um den wirtschaftlich angeschlagenen Ländern im Mittelmeerraum zu helfen, nennt Sinn deshalb einen "Etikettenschwindel". Mit dem Ökonomen Milton Friedmann spricht Sinn von "Helikoptergeld", das künstlich geschaffen wird, "als würde der Staat des Nachts ein Geschwader von Helikoptern ausschicken, die in den Gärten der Menschen landen, die Tresore öffnen, frisch gedrucktes Geld dort hinlegen und dann wieder verschwinden"... "Die Europäische Zentralbank hat, so zeigt Sinn auf, die Geldmenge seit 2008 mit den jetzt getroffenen Beschlüssen in zwölf Jahren verfünffacht!
Eigentlich hatte man das ja geahnt, dass die Staaten so viel Geld drucken, wie sie gerade brauchen, aber so deutlich ausgesprochen hat man das im Allgemeinen nicht. Man muss sich einmal vor Augen führen: In zwölf Jahren wurde die umlaufende Geldmenge verfünffacht. Ohne entsprechende Gegenwerte. Früher sprach man bei einem derartigen von Inflation. Heute spricht von "notwendigen Entscheidungen", die der Gemeinschaft dienen sollen.
Die Zitate sind einer Buchbesprechung entnommen, die man im Magazin zum Wochenende vom 22.8.2020 lesen konnte.
Übrigens: Kreditkarten. Ich erinnere mich noch an eine Zeit, in der Kreditkarten als eine Art Status-Symbol betrachtet wurden. Heute ist es so, dass in Amerika die Kreditkarte den einfachen Menschen hilft, ohne flüssiges Kapital "über die Runden" zu kommen. Das ist sicher nicht von finanziellem Vorteil für die Familien, die sich eine Zeitlang mit der Bestellung neuer Karten über Wasser halten. Und irgendwann klappt die Schuldenfalle natürlich zu. Dann aber heftig. Auch interessant: Manche Dinge kann man im Internet nur kaufen, wenn man per Kreditkarte bezahlt. Haben Sie sich schon einmal Gedanken über diese "Besonderheit" gemacht?
DAS ZIEL AUS DEN AUGEN VERLOREN
Jedermann hofft, dass unser Wohlstand auch in Zukunft beibehalten werden kann. Zumindest nimmt man das an für unser Land. Dabei sind die Zeiten noch gar nicht so lange her, als man sich sein Brot mit einfachen Mitteln erarbeitete.
Kaum jemand von uns ist in der Lage, Wirtschaftspolitik zu verstehen. Uns ist niemals beigebracht worden, wie Volkswirtschaft funktioniert. Von Betriebswirtschaft
hingegen wissen wir viel zu viel. In der Betriebswirtschaftslehre sorgt man sich um das "finanzielle" Wohl des Betriebes, für den man arbeitet. Der Blick auf das Wohl des Volkes - oder der Völker
- ist nicht vorgesehen, weil das dem Streben nach Gewinnmaximierung entgegenlaufen würde. Was uns fehlt, ist allerdings nicht Fachwissen, sondern Verständnis für das Ganze.
Der (frühere und inzwischen abgewählte) Präsident der Vereinigten Staaten plädierte für Neoliberalismus und versuchte die schwächelnde Wirtschaft in seinem Land durch Strafzölle auf Einfuhren zu verbessern. Die Rechnung ist nicht aufgegangen. Sie ging deswegen nicht auf, weil sich diese Aktion gegen die Völkergemeinschaft richtete. Es ist aber in einer nur auf Profit ausgerichteten Gesellschaft so, dass jeder Mitbewerber zwangsläufig zum Feind werden muss. Nur so funktioniert Kapitalismus. Wer es anders macht... muss deswegen nicht untergehen. Alternative: Im Urchristentum war es anders. Eine Gesellschaft, in der es keine Gewinnsucht gibt, funktioniert anders. Besser. Könnte Realität werden, wenn das schlimme Konkurrenzdenken verschwindet, wenn jeder seinen Nächsten achtet und ihm zukommen lässt, was ihm zusteht.
Der anerkannte Wissenschaftler Prof. Dürr hat sich mit dem Problem des vom Kaptitalismus geforderten Wirtschaftswachstums auseinandergesetzt:
"Unsere westliche Konsumkultur, unser Leben verachtendes wirtschaftliches Wettrennen stellt nur eine winzige Nische innerhalb unserer Möglichkeiten dar. Trotzdem glauben viele Menschen, dass die wirtschaftlichen Sachzwänge Naturgesetze seien.
Nein, es sind menschengemachte Zwänge."
Im Grunde genommen ist es relativ einfach für jedermann, sich darüber zu informieren, wie lange unsere Rohstoffquellen überhaupt in der Zukunft noch zur Verfügung stehen werden. Mangel an Energie, Mangel an Wasser. Mangel an Nahrung. Das dürften die großen Probleme sein, die zukünftige Generationen lösen müssen. Dazu kommt der Mangel an bewohnbarer und bebaubarer Fläche, verursacht durch den Anstieg des Meeresspiegels. Davon wollen die Verfechter des unbegrenzten Wachstums allerdings nichts hören, denn bis dahin wollen die Neokapitalisten noch einmal kräftig abgesahnt haben. Und dass es für andere wenigstens einen Minimalstandard geben sollte. Wer denkt darüber nach? Die Finanzhaie sicher nicht.
Aber da haben sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Mündige Bürger und Wissenschaftler machen permanent auf diese auf uns zukommenden Probleme aufmerksam. Am Freitag, dem 28.5.2021 war für jedermann in unserer Tageszeitung zu lesen: Sand, Erde, Holz - es fehlt an allem. Der Rohstoffmangel wird für die bayerische Wirtschaft zum Problem. Auch in anderen seriösen Nachrichtenmagazinen wird diese Problematik sicherlich diskutiert. Handeln wir, ehe es für unsere Kinder zu spät ist.
Einigkeit ist notwendiger denn je. So negativ wie für die Wirtschaft ist auch Politik der Strafzölle. Der Brexit wird niemandem auf die Dauer Vorteile bringen. Sowohl die EU als auch England werden Federn lassen müssen. Den größeren Anteil werden die Menschen in Groß Britannien zu tragen haben. Sie sind auf die Demagogen, die zum Brexit aufgerufen haben, hereingefallen. Die genannten Probleme werden für alle schmerzhaft sein.
Ich selbst bin allerdings über die genannte Entwicklung nicht so sehr besorgt. Ich nehme diese Geschehnisse als Zeichen dafür, dass das angestrebte Wirtschaftswachstum nicht machbar ist und auch nicht letztes Ziel sein kann. Insgesamt werden die beiden genannten politischen Entwicklungen dazu führen, dass die Wirtschaftsleistung aller beteiligten Länder Einschränkungen erfährt. Diese werden aber keines der Länder an den wirtschaftlichen Ruin führen. Die Wachstumsspirale wird etwas abgebremst werden. Vielleicht ergibt sich dadurch ein neues Bewusstsein für Werte. Eine Pause zum Nachdenken über das, was notwendig ist und was nicht.
Nun ist es so, dass natürlich auch die "Reichen" dieser Welt ihre eigene Situation ganz genau kennen und daraus ihre Schlüsse ziehen. Was ist das wohl für ein Leben, wenn man jeden Morgen aufwacht und darüber nachdenken kann, dass man über Nacht um diesen oder jenen Geldbetrag reicher geworden ist, ohne dafür irgendeine Gegenleistung gegenüber der Gemeinschaft erbracht zu haben. Das haben sich unsere (reichen) Vorfahren über Gesetze und Vorschriften so ausgedacht, dass die "Reichtums-Maschine", wenn sie denn mal einen gewissen Punkt überschritten hat, zum Selbstläufer wird. Und das ist natürlich auch der Antrieb zu "Immer mehr". Das kann zum Lebensziel werden: Es scheint sehr wichtig, so viel Reichtum zu erwerben, dass dieser sich ohne weiteres Zutun immer mehr vermehrt. Die Instrumente dazu sind bekannt. Für Menschen oder Gesellschaften mit gewinnbringenden Betrieben gilt beispielsweise die "Empfehlung" bei sehr großem Verdienst auch sehr große Investitionen zu machen, denn dann braucht man weniger Steuern zu zahlen. Aber das ist nur einer der Tricksereien, die allgemein bekannt ist. Ich kenne das alles - Gott sei Dank - auch nicht so genau. Dass mancher Reichtum auf Ausbeutung anderer beruht, das brauche ich wohl nicht weiter hervorzuheben. Beispiele dafür werden Sie selbst kennen. Im Übrigen will ich mich selbst nicht ausnehmen, denn wir - also die gesamte westliche Welt und nicht nur diese - leben von der Ausbeutung der Menschen in ärmeren Ländern. Nur leider sind die Wege aus diesem Dilemma für den Einzelnen oft kostspielig und wenig attraktiv: Beispielsweise der Einkauf im Weltladen. Oder der Kauf von Kleidung, die nachhaltig und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Arbeiter gefertigt wurde.
Anscheinend macht der ohne eigenen Einsatz erzielte Reichtum viele Reiche tatsächlich überhaupt nicht glücklich. Das überrascht uns, weil das am Klischee des "über Leichen gehenden" Emporkömmlings kratzt. Möglicherweise trifft dieses Klischee nur für eine gewisse Gruppen der Nimmersatten zu. Dies möchte ich durch eine Pressenotiz belegen: Am 20.2.2022 konnte man im Straubinger Tagblatt folgenden lesen: Millionäre wollen Geld abgeben.
Es klingt ungewöhnlich, aber 100 Millionäre der Gruppen "Patriotc Millionaires", "Millionaires for Humanity" und "Tax me now" aus der ganzen Welt haben nach Angaben der Hilfsorganisation "Oxfam" etwas Überraschendes verlangt. Sie sagten am Mittwoch: Nehmt uns zumindest einen kleinen Teil unseres Geldes ab.
Der Grund ist einfach, aber selten: Die Millionäre finden, dass sie in ihren Ländern zu wenig Steuern zahlen müssen... Sie wollen neue Regeln dafür, wie Regierungen Steuern von Millionären einnehmen. Denn damit könnte man Menschen helfen, denen wichtige Dinge wie ein Arzt oder Ähnliches in ihrem Leben fehlen.
Gut so, ich bin sehr gespannt, was sich aus dieser Initiative entwickelt.
Darf ich Ihnen von einem Traum in der Nacht zum 3.4.19 erzählen? Der passt haargenau in meine Denke. Aber er ist nicht irgendwie von mir erfunden.
Es muss eine Fortbildungsveranstaltung gewesen sein, auf der ich anscheinend war. Ich suchte die Gruppe, der ich zugeteilt war. Das
Ganze fand in einem riesigen Krankenhaus statt. Von der ganzen Unlogik meines Suchens will ich gar nichts berichten. Nur eines ist mir ganz stark im Gedächtnis geblieben: Während meiner Wanderung
bin ich durch einen riesengroßen Saal gewandert. Darin gab es auf Tischen und am Boden jede Menge immer noch appetitlich aussehender Kuchenreste, wie man sie etwa als Randstücke wegschneidet,
damit nur die besten Teile zum Verkauf oder in die Vitrinen kommen. Also nichts, was man wegwerfen müsste. Am Boden dieses Raumes war ein kleines Brett, auf dem ebenfalls ein paar Kuchenstücke
lagen. Daneben waren zwei Löcher im Fußboden und daraus kamen menschliche Hände, die das Brett fassen wollten. Da will jemand an die Kuchenstücke, dachte ich: „Die haben aber keine Chance. Das
Brett geht niemals durch die Löcher.“ Mitleid hatte ich nicht. Irgendjemand hatte wohl gesagt, das seien Mäuse. Im Traum hatte ich die Situation auch in keiner Weise bewertet, sondern einfach nur
geschaut, was da alles ist. Anscheinend war dann der Traum wohl auch zu Ende.
Kommen wir noch einmal zurück zur Wirklichkeit. Die Zusammenhänge, die dazu führen, dass ein ganz kleiner Teil der Menschheit fast die ganze Erde besitzt und eine große Anzahl von Menschen sich mit dem kläglichen Rest zufrieden geben müssen - diese Tatsachen sind bekannt. Es ist Allgemeinwissen der Leute in freien und wirtschaftlich gut entwickelten Ländern. Dass wir, die Mittelschicht in den reichen Ländern die Möglichkeiten zur Information und auch zu kleinen Veränderungen haben, könnte zum Segen für uns alle werden, wenn wir uns gegen die Ungerechtigkeit engagieren. Man braucht dazu nicht erst Volkswirtschaft zu studieren. Und brauchen nicht erst darüber nachzudenken, ob wir bei dem Lernen der Zusammenhänge belogen werden. Es gibt hervorragendes und absolut verständliches "Lehrmaterial" renommierter und genau informierter Leute. Sehr schön dargestellt sind die Zusammenhänge in einer Dokumentation von "Terra X", einer Einrichtung, die viel über die Welt berichtet. In der Erwartung, dass diese Dokumentationen auch in Zukunft frei zugänglich sind, verweise ich zunächst einmal auf das Internet und denke, dass Sie bei Wikipedia genügend Infos finden, die Ihnen etwas von Terra X erzählen. Das ist alles unheimlich interessant und spannend, was von Terra X angeboten wird. Und nun sage ich Ihnen, wo Sie
bei Terra X - in der ZDF-Medienbibliothek
die Dokumentation "Wem gehört die Welt?" finden.
Sie lesen auch etwas im Impressum über die dazugehörigen Fakten