B III "HEILIG DEIN NAME"
Über die erste Bitte des Vaterunser
Mittelpunkt unseres Lebens ist das Verhältnis zu Gott. Diese Beziehung ist schwierig. Wie sollte sie sein?
Gottvater selbst hat uns eine Zielvorstellung angeboten. Im Herrengebet, das uns Jesus mit auf unseren Weg gegeben hat.
Unser Ziel sollte sein, den Herrn als oberste Autorität achten und ehren. Es ist eben doch wohl so, dass wir - auch wenn wir uns viel Mühe geben - die Welt nicht verstehen und auch nicht das Richtige tun, wenn wir uns nur auf uns selbst verlassen.
Mein Buch Heimat - wo Sein Name heilig ist verweist auf eine wichtige Aufgabe unsererseits. Wir müssen Gott, unseren Herrn, als Realität und oberste Autorität respektieren. Er ist der Mittelpunkt unseres Lebens. Wenn wir im Herrengebet gleich zu Beginn um die Heiligung Seines Namens bitten, dann erinnern wir uns an die Voraussetzungen unseres Daseins.
Wir sind Seine Geschöpfe und nur in der Anerkenntnis dieses Sachverhaltes geht es voran auf dem Weg zu einer gerechten Weltgemeinschaft. Erst dann, wenn wir uns als die Kinder des großen Gottes verstehen, werden wir den Weg zu einem guten Miteinander finden. Das ist etwas, das alle Religionen, Kulturen und Rassen vereint, denn Gott ist der Gott aller Geschöpfe. Aus dieser Sicht erst wird klar, was unsere Aufgabe ist: Nicht die Maximierung unseres eigenen Wohlstands, sondern die Schaffung eines guten Lebensstandards für alle. Das - und noch viel mehr - können wir erkennen, wenn wir Gott als Ursprung alles Lebens und aller Liebe verstehen.
Hier sind Bilder aus dem Buch
Seite 10: Heimat ist dort - wo Sein Name geehrt wird, die Wege sind unterschiedlich





